Wir sind "einfach da, wenn man uns braucht!"

“Traum und Tränen” – nachgedacht

“Aus Traum und Tränen sind wir gemacht
wenn du trauerst
will ich dich trösten
Aus Tag und Abend sind wir gemacht
wenn dir kalt wird
will ich dich wärmen
Aus Angst und Hoffnung sind wir gemacht
wenn du Tod sagst
sage ich Leben”

Lothar Zenetti
Tränen
Bild: Nika Akin/pixelio.de

Wenn es stimmt, dass wir aus Traum und Tränen gemacht sind, dann gehören Traum und Tränen auch zu unserem Leben. Tatsächlich wäre unser Leben nichts ohne unsere Träume. Denn in unseren Träumen sind wir immer schon da, wo wir noch hinwollen, da, wo wir uns hinträumen. Doch Träume können auch wie Seifenblasen zerplatzen. Dann bezahlen wir mit Tränen. Denn es ist zum Weinen, wenn die eigene Wirklichkeit plötzlich alles andere als traumhaft ist.

Obwohl wir Tränen eher mit Trauer verbinden, sind sie auch oft mit positiven Erlebnissen verbunden. Da gibt es die Freudentränen. Die schießen uns in die Augen, wenn wir herzlich über etwas lachen, wenn uns die Fröhlichkeit anderer ansteckt. Wir alle kennen diese Momente, in denen alle Sorgen und aller Kummer vergessen sind. Wir weinen Freudentränen, wenn etwas wunderbar Schönes passiert, wenn etwas unerwartet Großartiges geschieht, wenn uns ein schwerer Stein vom Herzen fällt – oder wenn wir angerührt sind, zum Beispiel von einem Film. Diese Tränen tun gut.

Leider sind die meisten Tränen, die geweint werden, keine Tränen der Freude und auch kein Ausdruck irgendwelcher sentimentalen Gefühle. Meistens weinen wir, weil wir um etwas trauern, was unwiederbringlich verloren und vorbei ist. Oder wir weinen, weil wir keinen Ausweg mehr sehen, wenn uns das Wasser bis zum Hals steht, wenn wir nicht mehr ein noch aus wissen. Manchmal weinen wir auch aus Mitgefühl. Das Leid eines Menschen berührt uns dann so sehr, dass wir mit ihm traurig sind. Vielen Angehörigen und Freunden geht es so, wenn sie einen lieben Menschen begleiten, der an Krebs erkrankt ist.

Der Traum von einem Leben, in dem man selbst und die Menschen, die wir lieben, möglichst gesund sind und gesund bleiben, begleitet uns jeden Tag, meistens unmerklich, aber er ist da. Genau dieser Traum droht zu zerbrechen, wenn wir zu den rund 500 000 Menschen in unserem Land gehören, die jährlich an Krebs erkranken.

Die Diagnose Krebs stellt den Traum von einem langen, gesunden Leben in Frage. Wer an Krebs erkrankt, dem wird viel zugemutet: physisch, denn Krebstherapien sind anstrengend und teilweise schmerzhaft, aber auch psychisch. Die Nebenwirkungen der Behandlungen wie Haarausfall, Müdigkeit und Übelkeit sind nicht nur körperlich schlimm, sie schlagen auch auf das Gemüt und es erfordert viel Kraft, diesen Gefühlen etwas entgegenzusetzen.

Noch schlimmer ist die Angst. Die Angst vor der Behandlung und ihren Begleiterscheinungen. Nervenaufreibend sind die Untersuchungen und das Warten auf das Ergebnis. Zu der Lebensbedrohung, die von der Krankheit ausgeht, kommt bei manchen Betroffenen auch noch die Angst, wie es ganz allgemein weitergehen wird. Welche Auswirkungen wird die Erkrankung auf die berufliche und finanzielle zukünftige Situation haben? Sehr belastend ist darüber hinaus die Seelenlage am Behandlungsende: Die Angst vor einem Rückfall kann eine Krebspatientin, einen Krebspatienten – auch bei guter Prognose – ein Leben lang begleiten. Und die Angst sterben zu müssen, taucht immer mal wieder auf.

Krebs lässt die Stimmung zuweilen auf den Nullpunkt sinken. Phasen voll Zuversicht, Mut und Entschlossenheit wechseln sich mit solchen großer Enttäuschung und Niedergeschlagenheit ab. Rückzugsgedanken und gleichzeitig das Bedürfnis nach menschlicher Nähe bestimmen das Gefühlschaos. Wer Krebs hat, dem wird viel aufgebürdet. Oft hilft da nur Weinen. Manche Betroffene und auch ihre Angehörigen meinen, sie müssten ihre Tränen zurückhalten, um ihre Mitwelt nicht zu belasten. Aber Leid und Schmerz lassen sich nicht einfach herunterschlucken wie ein Schluck Wasser. Sie kommen immer wieder hoch und suchen sich einen Weg, um aus dem Körper auszubrechen – in Form von Tränen. Deshalb ist jede Träne, die geweint wird, eine gute Träne, nicht nur die Freudentränen. In jeder Träne, die fließt, werden Gefühle nach außen getragen, die sich übermächtig in uns breit gemacht haben: Übermäßige Freude und tiefe Trauer, beklemmende Angst, Wut und Hass, zärtliches Angerührtsein und leidvoller Schmerz.

Nehmen Sie sich die Zeit, Ihren Tränen nachzuspüren mit den Fragen: „Wann habe ich mich schon einmal so richtig ausgeheult und bei wem?“ „Wer war mir in meinem Leben schon eine Träne wert?“ „Und um was habe ich schon einmal geweint?“

Krebs hat nichts Gutes. Aber alles Negative hat auch etwas Positives. Die Diagnose stürzt die Betroffenen zunächst in eine existenzielle Krise, gepaart mit Verzweiflung und Wut. Schließlich beginnt jedoch ein Prozess der Bewältigung, in dem sich die Krebserkrankung mehr und mehr zur gelebten Realität entwickelt. Daraus ergeben sich Chancen.

Gerade weil sich beruflich und privat so viel verändert, kann eine Krebserkrankung ein Anstoß dafür sein, die bisherigen Lebensvorstellungen zu überdenken. Vielleicht kamen früher Bereiche zu kurz, für die man sich jetzt mehr Zeit nimmt. Man erfüllt sich Wünsche, die immer aufgeschoben, hinten angestellt wurden. Das eigene Leben wird plötzlich aus einer ganz anderen Perspektive betrachtet, was die Gelegenheit bietet, sich aus festgefahrenen, unbefriedigenden Lebenssituationen und Bindungen zu lösen.

Viele Krebspatienten erkennen erst aufgrund ihrer Erkrankung, was ihnen wirklich gut tut. Sie planen und strukturieren ihren Alltag neu, wenden sich bewusst den Dingen zu, die ihnen Freude bereiten. Sie erfüllen sich einen langgehegten Urlaubstraum, widmen sich ihren Hobbies, vertiefen Beziehungen, knüpfen Kontakte. Sie entdecken Dinge, wofür sie sich vorher nie Zeit genommen hätten. Und sie erkennen bei sich Ressourcen, auf die sie jetzt zurückgreifen können.

Nicht selten sind sie selbst überrascht, welche Kraft in ihnen steckt. Eine Krebserkrankung kann eine Chance sein, das eigene Leben zu entrümpeln, die Seele zu befreien, und sich auf das zu konzentrieren, was wirklich wichtig ist. Und so ganz nebenbei fangen manche auch wieder an zu träumen…

Als Systemische Beraterin und Familientherapeutin unterstütze und begleite ich Menschen in belastenden Lebenssituationen, die alleine schwer zu bewältigen sind, wie zum Beispiel eine Krebserkrankung. Hierbei wird die Betreuung für Betroffene und Angehörige individuell abgestimmt und kann bereits zum Zeitpunkt der Diagnose, während der Therapien, in der Nachsorge oder einer palliativen Situation hilfreich sein.

Ein besonderer Schwerpunkt meines psychosozialen Angebots ist die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen und jungen Erwachsenen im Kontext der jeweiligen familiären Gegebenheiten. Allen Menschen, die sich mir anvertrauen – ob groß oder klein, begegne ich mit Wertschätzung, dem Respekt vor ihrer Einzigartigkeit und mit Empathie.




Durch das Jahr 2019

Ein Beitrag von Gabi Vitt


Dieser Beitrag ist Teil unseres Jahresrückblicks, den Sie online durchblättern können oder auch downloaden.


Durch das Jahr 2019

Januar

Die Arbeit im Vorstand im Monat Januar ist vor allem geprägt vom Resümee der Bemühungen im Jahr 2018 und der Planung der Aktivitäten in 2019. Hier steht insbesondere die Frage nach der Gewinnung neuer Mitglieder und der „Verjüngung“ der Mitgliederstruktur im Vordergrund. Wichtige Impulse hierzu liefert Herr Brechtel von dragoman – Beratung von gemeinnützigen Organisationen – während einer Info-Veranstaltung am 25. Januar 2019, was uns ermutigt, dieses Thema unter dem Motto „Der beste Weg, die Zukunft vorauszusagen, ist, sie zu gestalten.“ (Willi Brandt) aktiv und öffentlich durch einen Bericht im Jahresbericht 2018 anzugehen.
Aufgrund der positiven Bilanz der Veröffentlichung und Flyeraktion im Hadamarer Blättchen wird beschlossen, diese auf die Gemeinden Dornburg, Waldbrunn und Beselich auszudehnen.



Februar


Es beginnen erste Überlegungen für das 25-jährige Vereinsjubiläum und es wird eine Veranstaltung im Spätherbst 2020 ins Auge gefasst. 
Ebenfalls wird eine Filmvorführung zum Thema „Umgang mit Krebserkrankung“ im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Kirche & Kino“ angedacht, die das Evangelische Dekanat Runkel gemeinsam mit dem Cineplex Limburg durchführt. Hier werden an jedem 2. Sonntag im Monat unterhaltsame Filme gezeigt, die sich mit zentralen Lebensthemen beschäftigen.



März


Am 20. März 2019 findet in der Unterkirche in Lahr ein Arzt-Patienten-Seminar des Kreiskrankenhauses Weilburg statt, an dem Gaby Sauer teilnimmt und den Grundstein legt für eine Intensivierung der Zusammenarbeit. So stößt die DKHN bei den Dozenten auf reges Interesse. Insbesondere wird eine psychoonkologische Betreuung im Krankenhaus durch unsere Therapeuten nachgefragt. Bei darauf folgenden Gesprächen erklären sich alle Therapeuten bereit, eine Behandlung von Patienten mit Krebserkrankungen schon im Kreiskrankenhaus Weilburg zu beginnen. Die Kostenübernahme erfolgt durch die Dehrner Krebsnothilfe.



Wie schon in den letzten Jahren informieren wir auch am 22. und 23. März 2019 im Rahmen der Limburger Gesundheitstage in der WerkStadt wieder über Möglichkeiten zur Vorbeugung und Früherkennung von Darmkrebs und machen auf unsere Vereinsarbeit aufmerksam. Um die Besucher zu Vorsorgeuntersuchungen zu motivieren, überreichen wir insgesamt fast 1.000 Tulpen und Narzissen.




Am 27. März 2019 erreicht uns die Anfrage, ob wir eine Spendenaktion zugunsten der 5-jährigen, an einem Neuroblastom Stadium IV erkrankten, Mathilda Schmidt aus Hintermeilingen dadurch unterstützen würden, dass wir Spenden entgegen nehmen und für diese eine Spendenquittung ausstellen. Die Spenden sollen für eine letzte, sehr teure Behandlung Mathildas in Barcelona verwendet werden, die in Deutschland noch nicht angeboten wird.

April – Juli


Die Spendenaktion für Mathilda hält uns in Atem. Bereits in der 1. Woche gehen mehr als 3.000 Spenden auf unserem Konto ein und die Spendenbereitschaft hält bis in den Herbst an. Es besteht ein sehr hoher Arbeitsaufwand durch die Buchungen, das Erstellen und Versenden der Spendenquittungen bis hin zu Telefonanfragen. Nebenher ist noch das „Alltagsgeschäft“ zu bewältigen und auch die Sorge um die weiteren an Krebs Erkrankten und ihre Angehörigen dürfen nicht aus dem Blick geraten. Dies ist nur durch Aufgabenteilung, gute Organisation und die Mitwirkung aller Vorstandsmitglieder und ehrenamtlichen MitarbeiterInnen möglich. An dieser Stelle ein herzlichen Dankeschön für Euren Einsatz und Euer großartiges Engagement!

Den Spendenquittungen aus dem Einzugsgebiet werden ein von Heike Fröhlich und Rebecca Will erstelltes Dankschreiben und ein Vereinsflyer beigelegt. 
Ebenso bedanken wir uns ganz herzlich bei Fa. A&M Services aus Elz, die im Mai ca. 2.500 Spendenquittungen verschickt und uns dadurch viel Arbeit erspart hat.


Im April können wir ein neues Vorstandsmitglied gewinnen. Shirley Theisen meldet sich bei uns und freut sich auf aktive Mitarbeit in unserem Verein. Wir freuen uns ebenso über die sympathische junge Frau und finden es schön, dass sie jetzt bei uns im Team ist.

Mai


Am 04. Mai 2019 begeht die DKNH das 15-jährige Jubiläum der Kontakt- und Informationsstelle mit einer Feierstunde der aktuell tätigen ehrenamtlichen MitarbeiterInnen sowie dem Vorstand im Weinhaus Schultes in Limburg. Nach dem Mittagessen hören die Anwesenden einen sehr interessanten Fachvortrag unseres Vorstandsmitglieds Dr. Heike Fröhlich zum Thema „Leben mit einer Krebserkrankung – am Beispiel Darmkrebs“. Sehr positiv wird auch die anschließende Möglichkeit zum Gedankenaustausch und geselligen Miteinander in der Kontaktstelle empfunden.



Juni bis August


Neben der Spendenaktion für Mathilda und den Hilfeersuchen von Betroffenen beschäftigen wir uns mit der weiteren Planung des 25-jährigen Vereinsjubiläums und nehmen zahlreiche Termine für Spendenübergaben für Mathilda wahr.
Wir freuen uns mit Mathilda und ihren Eltern, dass genügend Spenden zur Finanzierung der Behandlung eingegangen sind und wünschen ihr viel Glück und guten Erfolg bei ihrer anstrengenden Therapie.



September


Nachdem die Spenden des ersten Kalenderhalbjahres mehrheitlich dem Verwendungszweck Mathilda gewidmet waren und somit nicht für die allgemeine Vereinsarbeit zur Verfügung standen, nimmt das Spenden-aufkommen für unsere Vereinszwecke nun wieder erkennbar zu. Zudem ist es uns nicht nur gelungen, durch die Begleitung der Spendenaktion einen sehr viel höheren Bekanntheitsgrad in der Region zu erreichen, sondern in diesem Jahr bisher schon 20 Neumitglieder zu gewinnen.



Oktober


So können wir denn auch im Oktober gleich drei neue Vorstandsmitglieder in unseren Reihen willkommen heißen. Wir begrüßen Michelle Martun, Christin Löffert und Martin Burggraf ganz herzlich und freuen uns über unseren jungen und sehr kompetenten Zuwachs. Sie werden als Beisitzer in den Vorstand aufgenommen und stellen sich auf der nächsten Mitgliederversammlung zur Wahl. Herzlich Willkommen, Ihr Drei, wir wünschen Euch und uns ein gutes Miteinander und eine konstruktive Zusammenarbeit!!!



Und auch in der Kontaktstelle bekommen wir im Oktober Hilfe: Jasmin Werle berät und unterstützt als ehrenamtliche Mitarbeiterin zusammen mit ihren KollegInnen im persönlichen Kontakt krebskranke Menschen und ihre Angehörigen, die die Räumlichkeiten in der Limburger Altstadt oft in einer akuten, schwierigen Situation aufsuchen. Die junge Frau möchte sich sozial engagieren und sagt, dass sie sich für DKNH entschieden hat, da sie die Arbeit als sehr sinnvoll ansieht. Vielen Dank Jasmin, wir freuen uns auf Dich, Dein Engagement und Deine Ideen!

Um die Zusammenarbeit mit dem Kreiskrankenhaus Weilburg zu intensivieren, vertreten Gaby Sauer, Shirley Theisen, Claudia Heine und Gabi Vitt die DKNH jeweils mit einem Stand am Stomatag und am Weilburger Gesundheitstag im Kreiskrankenhaus Weilburg. Die Arbeit stößt auf sehr großes Interesse seitens der Ärzteschaft, des Pflegepersonals und der Besucher. Es wird vereinbart, die Arbeit der DKHN im Rahmen einer Teambesprechung in 2020 näher vorzustellen.



Am 13. Oktober 2019 wird in einer Kooperation mit dem Evangelischen Dekanat Runkel, dem Cineplex-Kino und der DKNH im Rahmen des Projekts „Kirche & Kino“ der Film „Im Himmel trägt man hohe Schuhe” gezeigt. Neben vielen Kinozuschauern sind auch zahlreiche Vorstandsmitglieder und Therapeuten der DKNH gekommen. Der Film erzählt von einer innigen Frauenfreundschaft, die durch die Brustkrebserkrankung einer der Frauen auf eine harte Probe gestellt wird. Es kommen neben schwarzem Humor auch die vielen Konflikte unbeschönigt zur Sprache, die eine schwere Krankheit mit sich bringt. Im Anschluss an den Sonntagsfilm bleiben sehr viele Zuschauer zum Nachgespräch im Kinosaal. Vorstandsmitglieder wie auch Therapeuten stehen gerne Rede und Antwort bzgl. aufkommender Fragen rund um die Arbeit der DKNH und der Therapeuten.



November


Im November stellt Rebecca Will die neue Homepage der DKHN vor, an der sie lange gebastelt hat. Wir sind alle ganz begeistert angesichts des aktuellen, klar strukturierten und modernen Internetauftritts und danken Rebecca für die vielen, vielen ehrenamtlichen Arbeitsstunden und das Know-how, das darin steckt. Herzlichen Dank, Rebecca!



Anfang November erreicht uns die Anfrage von Leona Michel, auch ihren Spendenaufruf durch die Entgegennahme von Spenden und das Erstellen von Spendenquittungen zu unterstützen. Frau Michel ist seit 2017 an einem Nierenzellkarzinom erkrankt und hat jetzt die Möglichkeit, sich einer Immuntherapie mit unterstützender homöopathischer Therapie zu unterziehen. Die homöopathische Therapie wird allerdings nicht von den Krankenkassen finanziert. Liebe Frau Michel, wir drücken ganz fest die Daumen, dass Sie genügend Spenden für die Finanzierung der Behandlung erhalten und freuen uns darauf, wenn Sie uns berichten, dass die Therapie erfolgreich war.

Dezember


Weihnachtsbaumverkauf am 14. Dezember: Auch in diesem Jahr ist unser Ergebnis des Baumverkaufs ein großer Erfolg: Lediglich drei der 200 Tannenbäume finden keinen Käufer.

Das Limburger Polizeiorchester und die COOLräbchen aus Dehrn sorgen für die musikalische Untermalung, Erbsensuppe, Kaffee, Kuchen und Glühwein für kulinarische Genüsse. Ein besonderes Highlight sind die gebrannten Mandeln von Bernhard Eufinger von der Lubentius-Mandelbrennerei in Dietkirchen. Er bereitet sie frisch zu, sodass sie auch durch ihren Duft wieder zur Advents- und Weihnachtsstimmung beitragen.

Dies hätten wir alles nicht schaffen können ohne die tatkräftige Unterstützung durch die Helfer an der Kuchen- und Suppentheke, die Weihnachtsbäume-Ausfahrer und die Freiwillige Feuerwehr Dehrn. Dafür unser herzlicher Dank!
Unser Dank gilt auch der Stadt Runkel, die uns in diesem Jahr zwei Fahrzeuge zum Ausliefern der Weihnachtsbäume zur Verfügung stellte.Aber natürlich danken wir auch Ihnen, unseren treuen Käufern, die alljährlich zum Weihnachtsbaumverkauf kommen und somit zum Gelingen des guten Ergebnisses beitragen!


Man könnte sagen, das Beste kommt zum Schluss: Jasmin Werle, die uns schon in der Kontaktstelle aktiv unterstützt, möchte auch in die Vorstandsarbeit einsteigen. Sie ist somit die fünfte, die in diesem Jahr in unser Team kommt.




Resilienz: Das Geheimnis der psychischen Widerstandskraft

Was uns stark macht gegen Stress, Depressionen und Burn-out


Autorin: Christina Berndt, Erschienen: 1. Februar 2015, Verlag: dtv


Buch Resilienz von Christina Berndt
Buch Resilienz von Christina Berndt

Krisen in Chancen verwandelnDas Leben ist hart geworden im 21. Jahrhundert. Der Leistungsdruck ist groß, nicht nur im Arbeitsalltag, sondern auch im Beziehungsleben. Wie gut wäre es also, so etwas wie Hornhaut auf der Seele zu haben! Eine Lebenseinstellung, die den Blick zuversichtlich nach vorn lenkt. Eine Haltung, die auf Gelassenheit und Selbstsicherheit beruht. Es gibt Menschen, die all diese Eigenschaften haben. »Resilienz« heißt ihre geheimnisvolle Kraft. Christina Berndt erzählt davon in vielen Beispielen und beschreibt, was Neurobiologen, Genetiker und Psychologen über die Entstehung dieser seelischen Widerstandskraft herausgefunden haben. All jenen, die diese Stärke mitunter vermissen, gibt sie aber auch ganz praktische Hilfestellung.




Östrogene beeinflussen Brustkrebsrisiko noch viele Jahre nach Therapieende

Ein Beitrag von Dr. Heike Fröhlich

Tim Reckmann / pixelio.de
Foto: Tim Reckmann / pixelio.de


Viele Millionen Frauen weltweit nehmen in ihrem Leben östrogenhaltige Medikamente. Sei es zur Verhütung einer Schwangerschaft oder bei einem manifesten Östrogenmangel.

Nun hat die Forschergruppe der Women‘s Health Initiative (WHI) festgestellt, dass das Absetzen dieser Medikamente zwar generell positiv zu bewerten ist, aber dennoch das Risiko im Leben an Brustkrebs zu erkranken im Vergleich zu Frauen ohne eine östrogenhaltige Medikation trotz Absetzen mehr als ein Jahrzehnt später immer noch signifikant höher ist. Dies ist um so mehr erstaunlich, denn im Jahre 2006 kam dieselbe Forschergruppe noch zu dem Schluss, dass eine Östrogenmedikation alleine (KEINE Kombination mit einem anderen Hormonen) kein Brustkrebsrisiko erhöhen würde. Dies ist sicherlich der Tatsache geschuldet, dass die damals analysierten Daten einen kürzeren Zeitraum betrachten konnten, aber die Brustkrebsentstehung bzw. auch der positive Befund erst recht spät vorliegt.

Die WHI ist eine langfristig angelegte nationale Studie in den USA, die untersucht, inwiefern bei Frauen nach der Menopause (ugs. „Wechseljahre“) Herzerkrankungen, Brust- und Darmkrebs sowie osteoporosebedingte Brüche vermieden werden können. Die Initiative wurde 1993 gestartet und schließt ca. 162-tausend Frauen im Alter von 50 bis 79 Jahren ein. In den Studien der WHI werden die Auswirkungen von Hormontherapien, bestimmten Ernährungsweisen sowie Calcium und Vitamin-D Supplementation untersucht.

Links:



Women’s Health Initiative:
https://www.whi.org/participants/findings/Pages/Home.aspx

Deutsche Krebsgesellschaft zum Thema Brustkrebs:
https://www.krebsgesellschaft.de/basis-informationen-krebs/krebsarten/brustkrebs.html




Spende der ev. Kirchengemeinde Runkel

Spendenübergabe ev. Kirche

Am 1. Adventssonntag fand traditionell der Weihnachtsbasar der ev. Kirchengemeinde Runkel statt.

Martina Zeder und Christiane Ehrlich überreichten am 6. Januar 2020 die Summe von 750€ (die anderen 750€ gehen traditionell an Brot für die Welt) an unseren Vorsitzenden Andreas Kessler.

An dieser Stelle geht ein herzlicher Dank an alle, die diesen schönen Erlös durch ihren Besuch, den Verzehr von Kürbissuppe oder hausgemachtem Kuchen und ihrer Einkäufe diverser Handarbeiten möglich machten. Nicht zu vergessen auch die Helfer am Basartag.

Wir freuen uns sehr über diese Spende und bedanken uns sehr herzlich!