Es ist schon lange bekannt, dass körperliche Aktivität das Risiko an Krebs zu erkranken reduzieren kann. In mehreren Studien konnte gezeigt werden, dass Patienten, die sich sowohl vor als auch nach der Diagnose regelmäßig bewegt haben, eine bessere Prognose aufwiesen die Krankheit zu überstehen.
Jüngste wissenschaftliche Untersuchungen legen darüber hinaus nahe, dass körperliche Aktivität bei bestimmten Krebsarten (u.a. Brust-, Dickdarm und Prostatakrebs) das Risiko eines neuen Tumors oder eines Rückfalls der Erkrankung senken können. Gleichzeitig gibt es auch Hinweise darauf, dass körperliche Aktivität sogar während und nach der Behandlung einen positiven Einfluss auf verschiedene Nebenwirkungen der medizinischen Therapie hat. Insbesondere der chronische Erschöpfungszustand (das sog. Fatigue-Syndrom) sowie Nervenleiden (sog. Polyneuropathien) oder auch Harnverhalt lassen sich gut mit körperlicher Bewegung behandeln. Dabei gilt: weniger ist mehr! Unter körperlicher Bewegung verstehen die Wissenschaftler keinen anstrengenden Ausdauer- oder Leistungssport am Limit der Belastung. Vielmehr geht es darum sich und seinen Körper regelmäßig mit Kraft- und/ oder Ausdauertraining zu bewegen. In der Regel ist eine Zeit von 30 Minuten ausreichend. Schon das Spazierengehen an der frischen Luft im eigenen Tempo hilft positive Effekte zu erzielen. Eine pauschale Aussage, welches körperliche Training empfehlenswert ist, gibt es nicht. Entscheidend ist, dass die Art der körperlichen Bewegung Spaß macht. Mediziner und/oder qualifiziertes bewegungstherapeutisches Personal mit onkologischen Kenntnissen kann bei der Auswahl beratend sein.
Tumorart
Körperliche Bewegung und Krebsrisiko
Dickdarmkrebs
überzeugend verringertes Krebsrisiko
Brustkrebs
vor den Wechseljahren: wahrscheinlich verringertes Risiko (durch anstrengende Aktivität) nach den Wechseljahren: wahrscheinlich verringertes Risiko (durch jede Form Aktivität)
Gebärmutterkörperkrebs
wahrscheinlich verringertes Risiko
Prostatakrebs
vermutlich verringertes Risiko
Lungenkrebs
vermutlich verringertes Risiko
Bauchspeichel- drüsenkrebs
vermutlich verringertes Risiko
Enddarmkrebs
vermutlich verringertes Risiko
Andere Tumorarten
zu wenige Studien für eine Einschätzung
Quelle: Bewegung und Sport in der Krebsvorbeugung. Tabelle aktualisiert und abgewandelt nach Steindorf et. al. (2012) URL: https://www.krebsinformationsdienst.de/wegweiser/iblatt/iblatt-bewegung-krebsvorbeugung.pdf
Fazit: Früher galt für Krebspatienten sich möglichst zu schonen und wenig zu belasten. Das ist mittlerweile überholt. Heute sind Mediziner und Wissenschaftler von einem positiven Zusammenhang von körperlicher Aktivität und dem körperlichen und psychischen Wohlbefinden von Krebserkrankten überzeugt. Wer mehr zum Thema präventive und therapeutische Wirkung von körperlicher Bewegung bei Krebs erfahren möchte, der findet bei der Deutschen Krebsgesellschaft und dem Krebsinformationsdienst weitereInfos: https://www.krebsgesellschaft.de/onko-internetportal/aktuelle-themen/aktuelle-themen-2016/sport-gegen-krebs-bewegungstherapie-hilft-bei-nebenwirkungen.html; https://www.krebsinformationsdienst.de/wegweiser/iblatt/iblatt-bewegung-krebsvorbeugung.pdf
Am 8. Mai 2004 wurde die Kontakt- und Informationsstelle der Dehrner Krebsnothilfe mit einer Feierstunde in Betrieb genommen. Von der ersten Idee einer zentralen Anlaufstelle für Patienten, Angehörige und Interessierte bis zur Fertigstellung waren drei Jahre vergangen, in denen auch nach geeigneten und finanziell tragbaren Räumlichkeiten gesucht wurde. Diese fanden sich letztendlich in der Barfüßerstraße 13 und wurden in vielen Arbeitsstunden von Freiwilligen aus Dehrn unter der Leitung des damaligen 2. Vorsitzenden Christoph Geis sowie Arbeits- und Sachspenden etlicher heimischer Firmen hergerichtet.
Erste Kontaktstelle in der Barfüßerstr. 13
Ab Mai 2004 standen den von Krebs Betroffenen, ihren Angehörigen und am Thema Krebs interessierten Menschen 22 Frauen und Männer mit Rat und Informationen zur Seite. Neben fachspezifischen Broschüren, die kostenlos abgegeben wurden, konnten Videos und Fachbücher über die verschiedensten Krebserkrankungen gebührenfrei ausgeliehen werden. Die Kontaktstelle verfügte schon damals über einen Internetzugang, über den Informationen zum Thema Krebs aufgerufen und ausgedruckt werden konnten. Während heute angesichts der frei zugänglichen Möglichkeiten im Zeitalter des World Wide Web die Bedeutung dieser Informationsquellen zurückgegangen ist, stehen die seelische und geistige Unterstützung und Begleitung Betroffener und Angehöriger nun im Vordergrund. Auf diese Aufgabe wurden und werden die ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter geschult und es wird bei Bedarf Supervision angeboten.
Zweite Kontaktstelle am Fischmarkt 16 – 18
Im Jahr 2013 zog die Kontakt- und Informationsstelle dann an den Fischmarkt und im letzten Jahr in die Kleine Rütsche 3 in der Limburger Altstadt.
Sie ist für von Krebs betroffene Menschen nach wie vor eine Möglichkeit im persönlichen Kontakt auch über Sorgen und Nöte zu sprechen, mit denen sie Angehörige nicht belasten möchten.
Generell sind die Fragen und Probleme vielfältig und gehen von finanzieller Unterstützung über psychologische Unterstützung durch die für den Verein tätigen Therapeuten bis zu Tipps aus der Praxis oder „einfach nur Zuhören“.
Ganz besonders haben wir uns über Menschen gefreut, die extra nach Limburg kamen, um die neue Kontaktstelle zu begutachten und uns zu den gelungenen Räumlichkeiten beglückwünschten. Auf dem Diensttelefon rief sogar eine von Krebs betroffene Frau aus Frankfurt an, die die Telefonnummer von einer Freundin erhalten hatte, die in der Kleinen Rütsche auf unseren Verein aufmerksam wurde. Da sie jedoch außerhalb unseres Einzugsgebiets wohnt, konnten wir sie wohl zu sozialen Fragestellungen beraten, ihr aber nicht die erhoffte finanzielle Unterstützung zukommen lassen.
Fazit des Umzugs in die „Kleine Rütsche 3“
Der Umzug der Kontakt- und Informationsstelle wird allseits als positiv bewertet und die ehrenamtlichen Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen, die dort ihren Dienst versehen, fühlen sich in den neuen Räumen wohl.
Der große Innenraum im Erdgeschoss des Hauses aus dem 16. Jhd. ist in zwei Bereiche gegliedert. Im vorderen, der Straße zugewandten Bereich, befindet sich das Büro, so dass hier im Hellen und bei Tageslicht die Verwaltungsarbeit geleistet werden kann. Der hintere Bereich ist den Gesprächen mit betroffenen und hilfesuchenden Menschen vorbehalten. Er ist durch einen Raumteiler vom Büro abgetrennt und von außen nicht gut einsehbar, damit die Intimsphäre unserer Besucher gewahrt bleibt. Dass dieser „geschützte Raum“ recht gut gelungen ist, entnehmen wir ihren Aussagen, wenn sie berichten, dass sie sich bei den Gesprächen sehr sicher und geborgen fühlten.
Öffnungszeiten der Kontaktstelle: dienstags von 11.00 bis 13.00 Uhr, samstags von 11.00 bis 13.00 Uhr und nach persönlicher Vereinbarung.
„Mehr als die Vergangenheit interessiert mich die Zukunft, denn in ihr will ich leben!“ Dieses Zitat von Albert Einstein ist wohl wahr, doch die Beschäftigung mit der Entwicklung der Mitgliederstruktur der letzten vier Jahre macht deutliche Veränderungen sichtbar, über die wir uns als Vereinsvorstand Gedanken machen.
Unser Verein ist gut aufgestellt. Das ist kein Zufall, sondern hängt unter anderem damit zusammen, dass unsere ehrenamtlichen Mitarbeiter ihre individuellen Fähigkeiten und Fertigkeiten einbringen, damit alles gut läuft. Das Beste daran ist, dass es ihnen Spaß macht und sie auch ganz persönlich bereichert. Ein weiterer Punkt ist die finanzielle Grundsicherheit, um die angestrebten Vereinsaufgaben und damit verbundenen Ziele der verschiedensten Hilfestellungen für Krebskranke und ihre Angehörigen erfüllen zu können. Diese Sicherheit ergibt sich zunächst aus den Mitgliedsbeiträgen. Allerdings: Ohne unsere zahlreichen Spender wäre Vieles nicht zu stemmen. Ein großes „Dankeschön“ an dieser Stelle.
Das Gros unserer Mitglieder, die immer zuverlässig durch ihre Mitgliedsbeiträge die Vereinsarbeit unterstützen, ist mittlerweile durchschnittlich 60 Jahre und älter, während wir kaum jüngere Mitglieder verzeichnen können. Festzustellen ist auch ein Mitgliederschwund unter den älteren Mitgliedern und nur eine geringe Anzahl von Eintritten, vor allem jüngerer Personen. Diese Entwicklung zeigt sich leider in vielen Vereinen und bereitet auch uns Sorgen.
Wie sieht die Zukunft unseres Vereins aus?
Um einen Verein sicher in die Zukunft führen zu können, ist ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Jung und Alt notwendig. Vereinsmitgliedschaft ist vielfältig. Wir brauchen Menschen, die uns durch ihre gezahlten Mitgliedsbeiträge signalisieren, dass sie diese wichtige Aufgabe finanziell unterstützen, d.h. fördernde Mitglieder sind. Jedes Mitglied erhält über seinen Mitgliedsbeitrag jährlich eine Spendenquittung. Damit ist der Mitgliedsbeitrag sogar steuerlich absetzbar. Wer will, kann allerdings und sogar sehr gerne aktiv – nach individuellen Neigungen und Fähigkeiten – bei uns mitmachen. Man muss sich bei uns auch nicht auf ewig verpflichten. Ehrenamtliche Mitarbeit lässt sich zudem zeitlich begrenzen, indem beispielsweise nur eine bestimmte Aufgabe übernommen und erledigt wird. Ein Beispiel, um jüngere Menschen aktiv werden zu lassen, wäre der Punkt der Digitalisierung, der für den Verein schneller als gedacht relevant wurde. Hier würden wir uns noch helfende Hände wünschen, die überschaubare Arbeiten übernehmen könnten. Die Frage, die sich uns stellt, ist: Wie können wir junge Leute von unserem „Produkt“ und seiner Qualität und Wichtigkeit überzeugen?
Der Blick in die Zukunft, „in der wir gedenken zu leben“, ist uns leider verwehrt. Aber Willi Brand hat einmal gesagt: „Der beste Weg die Zukunft vorauszusagen, ist, sie zu gestalten.“ Das ist ein Satz, den wir uns zu Herzen nehmen mit den Fragen: Gibt es junge Leute, evtl. auch in unserem Verein, die bereit sind, an einem Konzept mitzuarbeiten, um jüngere Mitglieder zu gewinnen? Gibt es Menschen, die bereit sind, fördernde Mitglieder unseres Vereins zu werden und/oder andere Menschen für unseren Verein zu begeistern?
Januar 2018 Recht kurzfristig ergibt sich die Möglichkeit, Räumlichkeiten in der „Kleinen Rütsche 3“ in Limburg anzumieten. In der Diskussion um die Vor- und Nachteile eines Umzugs ist die bessere Wahrnehmbarkeit für betroffene und interessierte Menschen das entscheidende Argument, sich für die neuen Räume auszusprechen.
Claudia Heine meldet sich für den Hospizhelferkurs der Hospizdienste Limburg an.
Februar 2018 Der Mietvertrag über die neuen Räume wird unterzeichnet und der Umzug für die letzte Märzwoche geplant.
März 2018 Der März ist ein sehr arbeitsreicher Monat und verlangt uns alles ab. Aber das gute Miteinander und die aktive Mithilfe aller Vorstandsmitglieder, ehrenamtlichen Mitarbeiter und Freunde lassen uns auch dieses schaffen. Vielen lieben Dank für Euer großes Engagement!
Im Vordergrund steht der Umzug in die neuen Räume. Das Einpacken erfolgt dienstags und samstags im laufenden Betrieb mit „Besucherkontakt“. Den Transport der Möbel können wir mit Sackkarren und Manpower bewerkstelligen, sodass keine zusätzlichen Kosten entstehen. Nach der Reinigung verlassen wir mit etwas Wehmut die Räumlichkeiten am Fischmarkt, waren sie uns doch Heimat in den letzten fünf Jahren. An dieser Stelle danken wir ganz herzlich der Vermieterin und der Hausgemeinschaft für das gute Miteinander und das Entgegenkommen, die dieses Gefühl des „zu Hause Seins“ entstehen ließen.
Am 16. und 17. März informieren wir im Rahmen der Limburger Gesundheitstage in der WerkStadt wieder über Möglichkeiten zur Vorbeugung und Früherkennung von Darmkrebs und machen auf unsere Vereinsarbeit aufmerksam. Erstmals können wir auch die frisch eingetroffenen Flyer unseres Projekts zur Brustselbstuntersuchung in Zusammenarbeit mit pro familia verteilen. Um die Besucher zu Vorsorgeuntersuchungen zu motivieren überreichen wir insgesamt 600 Tulpen und Narzissen.
Moni Schneider vertritt die DKNH bei der Festveranstaltung des Hospizvereins Westerwald e.V. anlässlich seines 20-jährigen Bestehens.
April 2018 Der April steht ganz im Zeichen der Inbetriebnahme der neuen Kontaktstelle. Es müssen noch Möbel gerückt, Kisten ausgepackt und Schränke eingeräumt werden. Rebecca Will kümmert sich um die professionelle äußere Gestaltung der Räume, sodass die DKNH jetzt auch schon von Weitem gut sichtbar ist. Leider dauert die Einrichtung des Internet- und Telefonanschlusses bis Mitte Mai. Wir danken Frau Frings, dass wir die Anlage so lange in den alten Räumen am Fischmarkt belassen können, da die DKNH ansonsten sechs Wochen weder telefonisch noch per E-Mail zu erreichen ist.
Am 16. April findet im Pfarrheim in Dehrn die jährliche Mitgliederversammlung statt. Neben dem Jahresbericht stehen nach der Satzung in geraden Jahren die Wahl des 1. Vorsitzenden, des Beauftragten für Öffentlichkeitsarbeit, des Schriftführers und des Organisationsleiters an. Es werden in ihren Ämtern bestätigt: Vorsitzender Andreas Kessler, Beauftragte für Printprodukte und Website Rebecca Will und Organisationsleiter Klaus Linn. Das Amt des Schriftführers kann nicht besetzt werden. Es wird weiterhin kommissarisch von Gabi Vitt ausgeführt. Claudia Heine, die seit September 2017 im Vorstand tätig ist, wird als Beisitzerin bestätigt. Andreas Alfa erklärt sich bereit, im Vorstand mitzuarbeiten und wird ebenfalls als Beisitzer gewählt. Wir freuen uns sehr über seine Entscheidung und wünschen ihm und uns eine gute Zusammenarbeit.
Mai 2018 Auch an uns gehen die Auswirkungen der neuen Europäischen Datenschutzgrundverordnung (EU-DSGVO) und des Bundesdatenschutzgesetz (BDSG) nicht vorbei. Jetzt werden Formulare und Flyer angepasst, das Verfahrensverzeichnis überarbeitet und ein Konzept zur Sicherstellung der technischen Datensicherheit bei besonders sensiblen Daten Betroffener erstellt.
Am 5. Mai fahren Andreas Kessler, Ingrid Biedert und Gabi Vitt zum Ehrenamtstag der Hessischen Landesregierung nach Lich, zu dem der hessische Ministerpräsident eingeladen hat. Bei Sonnenschein und gutem Essen aus der Feldküche des DRK erleben sie einen schönen Tag und freuen sich über die Anerkennung, die der Arbeit der DKNH entgegengebracht wird. Sie informieren sich auch über die Themen „Versicherungsschutz im Ehrenamt“, „Social Media“ und „Neue Datenschutz-Grundverordnung“, zu denen im Rahmen dieser Veranstaltung Fachforen durchgeführt werden.
Juni 2018 Im Juni werden konkrete Vorbereitungen für Veranstaltungen nach den Sommerferien geplant.
August 2018 Am 18. August nehmen einige Vorstandsmitglieder am Spanferkelessen am Ennericher Bauwagen teil, das zu Gunsten der DKNH stattfindet. An dieser Stelle möchten wir allen Veranstaltern danken, die ideenreich mit den verschiedensten Events auf unsere Arbeit aufmerksam machen und Spenden für unseren Verein sammeln. Wir freuen uns sehr darüber, können wir doch die von Krebs betroffenen Menschen mit ganz unterschiedlichen, an ihre persönliche Situation angepassten Hilfen unterstützen.
September 2018 Am 9. September sind wir mit einem Stand auf dem 2. Dehrner Rabenfest vertreten und verkaufen Sekt und Prosecco. Es ist ein wunderschöner Tag mit einem gelungenen Programm in einer tollen Atmosphäre.
Unter dem Motto „Ehrenamt macht stark – komm, sei dabei“ findet am 15. September in der Limburger WerkStadt der diesjährige Ehrenamtstag der Limburger EhrenamtsAgentur (LEA) statt. Hier klärt der Vorstand die Besucher über die Ziele und Zwecke der DKNH auf und eröffnet ihnen Möglichkeiten zur Mitarbeit.
Oktober 2018 Am 6. Oktober findet unter dem Motto „Licht gegen Brustkrebs“ wieder ein ökumenischer Gottesdienst in der Kapelle des St. Vincenz-Krankenhauses Limburg statt. Mit der Veranstaltung sollen die Anliegen an Brustkrebs erkrankter Frauen und Männern stärker ins Licht der Öffentlichkeit gerückt werden. Für die DKNH nimmt Gaby Sauer teil.
Tag der ehrenamtlichen MitarbeiterInnen: Auch in diesem Jahr organisiert der Vorstand wieder ein Dankeschön-Treffen für die ehrenamtlichen MitarbeiterInnen, die in der Kontaktstelle überaus engagiert ihren Dienst versehen und auch bei zahlreichen anderen Gelegenheiten helfen. Am 19. Oktober besuchen sie und die Vorstandsmitglieder eine sehr interessante Führung mit Herrn Bernhard Eufinger durch die St. Lubentius Basilika in Dietkirchen. Den Tagesabschluss genießen sie zusammen mit den Therapeuten bei einem gemeinsamen Abendessen in gemütlicher Runde im Landgasthof Schaaf. Hier verabschiedet Andreas Kessler Getrud Würz als langjährige ehrenamtliche Mitarbeiterin und Maria Klinkhammer als Therapeutin und dankt beiden für ihre gute und wertvolle (Mit-)Arbeit. Begrüßt wird Sylvia Hofmann, die als neue ehrenamtliche Mitarbeiterin in der Kontaktstelle arbeiten wird. Liebe Gertrud, liebe Frau Klinkhammer, wir wünschen Euch weiterhin alles Gute und viel Gesundheit! Über Ihre Entscheidung, Frau Hofmann, freuen wir uns sehr und wünschen Ihnen und uns eine gute Zusammenarbeit. In der Kontaktstelle treffen sich Andreas Kessler und Gabi Vitt mit Frau Manuela Henrich aus Waldems, die sich als Therapeutin beworben hat.
November 2018 Die DKNH ist am 3. und 4. November auf den „2. Lahntaler Gesundheitstagen“ in der Stadthalle Runkel mit einem Stand vertreten, den die Veranstalter uns kostenlos zur Verfügung stellen. Neben der Information über den Verein und seine Arbeit knüpfen die anwesenden ehrenamtlichen MitarbeiterInnen und Vorstandsmitglieder auf dieser gut besuchten Messe zahlreiche neue Kontakte und können somit das Netzwerk der DKNH erweitern.
Das Angebot zur Selbstuntersuchung der Brust, das Anfang des Jahres in Zusammenarbeit mit pro famila gestartet ist, zeigt zunehmende Resonanz.
Im Hadamarer Blättchen mit einer Auflage von ca. 5.800 Stück erscheint ein redaktioneller Beitrag der DKNH von ca. einer ¾ Seite. Ein Flyer liegt ebenfalls anbei. Ziele sind vor allem die Information über die Tätigkeit des Vereins und die Gewinnung neuer Mitglieder. Schon Ende des Jahres ist abzusehen, dass wir zwar nur wenige Neumitglieder begrüßen dürfen, aber so viele Spenden erhalten, dass die Kosten dieser Aktion gedeckt sind.
Dezember 2018 Weihnachtsbaumverkauf am 15. Dezember 2018: Auch in diesem Jahr sorgen das Limburger Polizeiorchester und die COOLräbchen und CHORallen aus Dehrn für die musikalische Untermalung – Erbsensuppe, Kaffee, Kuchen und Glühwein für kulinarische Genüsse. Ein besonderes Highlight sind die gebrannten Mandeln von Bernhard Eufinger von der Lubentius-Mandelbrennerei in Dietkirchen. Er bereitet sie frisch zu, sodass sie auch durch ihren Duft wieder zur Advents- und Weihnachtsstimmung beitragen. Der absolute Höhepunkt ist die Verleihung des Landesehrenbriefs an unseren Schatzmeister Burkhard Sehr. Bürgermeister Friedhelm Bender überreicht ihm die Urkunde stellvertretend für den Hessischen Ministerpräsidenten, der mit dieser Auszeichnung Menschen für ihr besonderes ehrenamtliches Engagement dankt. Burkhard ist Gründungsmitglied der DKNH und seit 19 Jahren als Schatzmeister im geschäftsführenden Vorstand tätig. Als waschechter Dehrner engagiert er sich auch aktiv in anderen Vereinen und in der Jugendarbeit.
Auch wenn wir dachten, das gute Ergebnis des letzten Jahres mit 195 verkauften Weihnachtsbäumen sei nicht mehr zu toppen, werden wir in diesem Jahr eines besseren belehrt: Um 14 Uhr sind alle 200 gelieferten Bäume verkauft
Dies hätten wir alles nicht schaffen können ohne die tatkräftige Unterstützung durch die Helfer an der Kuchen- und Suppentheke, die Weihnachtsbäume-Ausfahrer und die Freiwillige Feuerwehr Dehrn. Dafür unser herzlicher Dank!
Unser Dank gilt auch der Stadt Runkel und der Firma Kartoffelanbau Christof Rompel aus Lindenholzhausen, die uns wieder je ein Fahrzeug zum Ausliefern der Weihnachtsbäume zur Verfügung stellten. Ein besonderes Dankeschön gilt auch unseren treuen Käufern, die alljährlich zum Weihnachtsbaumverkauf kommen und somit zum Gelingen des guten Ergebnisses beitragen!
Wir freuen uns, wenn Sie uns als förderndes Mitglied unterstützen. Gerne können Sie unser Online-Formular nutzen oder das hier verlinkte Mitgliedsformular herunterladen und an unsere Adresse senden.