Wir sind "einfach da, wenn man uns braucht!"

Weihnachtsbaumverkauf 2020 zum 25. Mal – Kirmesburschen Niedertiefenbach Spenden 250 Euro

Ein Beitrag von Gaby Sauer

Der alljährlich stattfindende Weihnachtsbaumverkauf der Dehrner Krebsnothilfe ist für viele Menschen schon eine liebgewordene Tradition. So hatten sich auch in diesem Jahr schon bereits vor Öffnung des Areals um 9.00 Uhr zahlreiche Menschen eingefunden. 


Da unter den gegebenen Bedingungen eine Schlangenbildung unbedingt zu vermeiden war, freuten sich die Besucher sofort ihren Baum aussuchen zu dürfen. Dies ging auf dem, dank der Stadt Runkel, erweiterten Gelände, rund um den Raben, sehr ruhig vonstatten.


Häufig hörten die Verantwortlichen die Aussage: „Wie schön, dass ihr den Verkauf auch in Corona-Zeiten anbietet.“ Es gab keinerlei Probleme mit dem Umsetzen der Hygienevorschriften, dem Eintragen in Listen und der Beschränkung, dass immer nur 15 Personen zeitgleich aufs Gelände durften. 


Das sonst übliche Rahmenprogramm musste leider ausfallen und so ging der reine Baumverkauf (200 frisch geschlagene Bäume der Firma Gröschen aus Hintermeilingen) relativ zügig über die Bühne. Die Käufer gingen zufrieden mit ihrem Baum nach Hause oder er wurde ihnen, im Umkreis von fünf Kilometern, kostenfrei geliefert. 


Ein besonderes Highlight in diesem Jahr setzten die Kirmesburschen aus Niedertiefenbach. Eine Abordnung überbrachte, als Überraschung, eine Spende von 250 Euro für die Arbeit der Dehrner Krebsnothilfe.

Spendenübergabe der Kirmesburschen aus Niedertiefenbach. Foto: DKNH


Die Vorsitzenden des Vereins, Gabi Vitt und Gaby Sauer, dankten den vier jungen Leuten für ihre großzügige Spende und stellten fest, dass es eine ganz tolle Geste sei, dass junge Menschen diesen Einsatz zeigten. 


Zudem dankte Gabi Vitt allen beteiligten ehrenamtlichen Helfern und der Stadt Runkel. Nur durch diese großartige Gemeinschaftsleistung sei dieser jährliche Weihnachtsbaumverkauf zugunsten krebskranker Menschen und ihrer Angehörigen zu meistern, so Gabi Vitt.





Durch das Jahr 2020

Foto: Gerd Altmann / pixabay.com

Ein Beitrag von Gabi Vitt

Januar

Die Arbeit im Vorstand im Monat Januar ist vor allem geprägt vom Resümee der Bemühungen im Jahr 2019. Hier stehen insbesondere das gute Ergebnis von zwei Spendenaktionen, aber auch der hohe personelle Aufwand und rechtliche Fragestellungen in diesem Zusammenhang im Vordergrund.
An öffentlichen Aktivitäten in 2020 werden u.a. zunächst die Teilnahme an den Limburger Gesundheitstagen im März, die Intensivierung der Zusammenarbeit mit der Akademie für Gesundheitsfachberufe St. Vincenz sowie die Teilnahmen an der Jubiläumsveranstaltung „140 Jahre Café Will“ unter dem Motto „Jubiläum trifft Hochzeit“ im September 2020 besprochen.


Die Planungen für unsere Jubiläumsveranstaltung 25 Jahre Dehrner Krebsnothilfe am 23. und 24. Oktober 2020 laufen auf Hochtouren. Das Organisationsteam brütet über Sponsoren- und Kontaktpersonenlisten, erstellt Anschreiben, ordert den Veranstaltungsort, die Referenten und konkretisiert das Rahmenprogramm.




Februar


Seit 2011 genießen Personen bei Ausübung von gemeinwohlorientierten Tätigkeiten den Schutz durch die gesetzliche Unfallversicherung. Auch für ehrenamtlich Aktive, die eine Tätigkeit ohne Leitungsfunktion ausüben und nicht unter die Zuständigkeit der gesetzlichen Unfallversicherung fallen, hat die Hessische Landesregierung Rahmenverträge zur Unfall- und Haftpflichtversicherung abgeschlossen. 


Nicht versichert sind hingegen Vorstandsmitglieder, die bei der Ausübung ihrer Vorstandstätigkeit oder ihres Weisungsrechts Schäden verursachen. Sie haften im Schadensfall auch persönlich mit ihrem Privatvermögen.


Um auch sie zukünftig zu schützen, wird die Mitgliedschaft bei dem Verein „Deutsches Ehrenamt e.V.“ beschlossen. Er bietet den notwendigen Versicherungsschutz (Vereinshaftpflicht, Vermögens-schadenhaftpflicht, Veranstalterhaftplicht / D&O sowie Rechtsschutz), aber auch Rechtsberatung, steuerrechtliche Beratung sowie umfassendes Wissen rund um das Thema Verein an. 


Am 15. Februar 2020 trifft sich der Vorstand im Workshop „Zukunftswerkstatt“. Hier geht es vor allem um eine Stärken-Schwächen-Analyse des Vereins und die zukünftige Aufgaben-(Ver)teilung im Vorstand.
Die Veranstaltung wird recht positiv bewertet, und da nicht alle Themen abschließend bearbeitet werden können, wird beschlossen, dies auf einem zweiten Klausurtag im Herbst nachzuholen.




März


Bei der DKNH Mitgliederversammlung im Pfarrheim in Dehrn am 10.03.2020 werden viele Vorstandsämter neu besetzt.


Der Vorstand bedauert sehr, dass der bisherige Vorsitzende Andreas Kessler sich aus persönlichen Gründen nicht mehr zur Wahl stellt. Die 2. Vorsitzende Gabi Vitt dankt ihm für die hervorragende Vereinsführung, seine Kollegialität sowie sein außerordentliches Engagement und wünscht ihm alles Gute.

DKNH Vorstand 2020
DKNH Vorstand 2020 (v.l.): Michelle Martun, Christin Löffert, Burkhard Sehr, Jasmin Werle, Gabi Vitt, Dr. Heike Fröhlich, Margret Hähner, Claudia Heine, Gaby Sauer, Shirley Theisen, Klaus Linn, Andreas Alfa und Martin Burggraf (es fehlt Rebecca Will).

Der Vorstand setzt sich nun wie folgt zusammen:
Vorsitzende: Gabi Vitt
Vorsitzende und Pressereferentin: Gaby Sauer
Schatzmeister: Burkhard Sehr
Schriftführerin: Michelle Martun
Leiterin Kontaktstelle: Margret Hähner
Organisationsleiter: Klaus Linn
Beisitzerin (Fachbereich Website und Printmedien): Rebecca Will
Beisitzerin (Fachbereich Mitgliederverwaltung): Jasmin Werle
Beisitzerinnen (Fachbereich neue Medien): Christin Löffert und Shirley Theissen
BeisitzerInnen: Andreas Alfa, Martin Burggraf, Dr. Heike Fröhlich und Claudia Heine
Das Amt der/des Öffentlichkeitsbeauftragten bleibt unbesetzt.


Wir bedanken uns ganz herzlich bei Fa. A&M Service aus Elz, die die Einladungen verschickt und uns dadurch viel Arbeit erspart hat.


Auf der anschließenden konstituierenden Sitzung beschließt der Vorstand aufgrund der momentanen COVID-19-Situation nicht persönlich an den Limburger Gesundheitstagen am 13. und 14. März in der WerkStadt teilzunehmen, sondern nur einen Stand mit Flyern aufzustellen und so über Möglichkeiten zur Vorbeugung und Früherkennung von Darmkrebs sowie unsere Vereinsarbeit zu informieren.


Ebenso wird beschlossen, die Kontaktstelle zu schließen, um sowohl die ehrenamtlichen MitarbeiterInnen, von denen viele einer Risiko-gruppe angehören, als auch die mehrheitlich gefährdeten BesucherInnen vor einer Infektion zu schützen.
Alle anderen geplanten Veranstaltungen im März und April werden abgesagt.




April – Mai

Coronabedingt bleibt die Kontakt- und Informations-stelle geschlossen, so dass es leider nicht möglich ist mit den Betroffenen ihr Anliegen im persönlichen Gespräch zu erörtern. Stattdessen wird versucht, telefonisch Gesprächssituationen zu schaffen, in denen sich die Ratsuchende in ihren oft angsterfüllten Situationen wertgeschätzt, verstanden und gut aufgehoben fühlen. Viele Anfragen gehen auch per E-Mail ein. Diese werden zeitnah bearbeitet und nach Möglichkeiten gesucht, Hilfe zu leisten. 


Hierbei ist wieder festzustellen, dass sehr viel Sensibilität und Konzentration notwendig sind, um die Stimmungen und Befindlichkeiten der Gesprächspartner wahrzunehmen und angemessen darauf zu reagieren. Dass dies in dieser schwierigen Zeit gelingt, verdanken wir insbesondere Margret Hähner und Gaby Sauer, die das Telefon betreuen und den krebskranken Menschen und ihren Angehörigen zur Seite stehen. 


Ebenso danken wir allen unseren TherapeutInnen, die auf Wunsch einen persönlichen Kontakt zu ihren KlientInnen ermöglichen, sei es durch Spaziergängen draußen in der Natur oder auch mit sehr viel Abstand in ihren Praxen.


In der Zeit des Lockdowns fasst der Vorstand anfallende Entscheidungen per Umlaufbeschlüsse und erstellt schriftliche Berichte, um die Vorstandsmitglieder über das Tagesgeschäft zu informieren.


Auch wird ein Hygienekonzept für die Kontaktstelle erarbeitet, das neben dem Wahren von Abstand und Händehygiene die Erfassung der Besucherdaten zur Nachverfolgung des Kontakts beinhaltet und außerdem natürlich das Lüften der Räumlichkeiten sowie die Reinigung und Desinfektion der Gegenstände umfasst, mit denen die Besucher in Kontakt kommen. Für die Erarbeitung des guten Hygienekonzepts sei an dieser Stelle noch einmal unserem Vorstandsmitglied Christin Löffert herzlich gedankt!



Juni


Die Vorstandsmitglieder freuen sich, sich wieder persönlich – natürlich unter Einhaltung der Hygieneregeln – im Clubraum des Bürgerhauses in Dehrn zur monatlichen Vorstandssitzung zu treffen und die Tagesordnungspunkte und sonstigen Angelegenheiten Face-to-Face schnell und ohne langwierige Mailkontakte bearbeiten zu können.


Im Juni finden Gespräche mit Herrn Prof. Dr. Neuhaus, dem Chefarzt der onkologischen Fachdisziplin und Frau Dr. Ober, der Oberärztin der gynäkologischen Abteilung des St. Vincenz-Krankenhauses statt. Von Seiten des Vereins sind die beiden Vorsitzenden Gabi Vitt und Gaby Sauer sowie Martin Burggraf und Christin Löffert daran beteiligt. Ihr Anliegen ist es, die Versorgungssituation von Krebskranken zu erörtern und an der Praxis des Krankenhauses orientierte, gezielte Unterstützungsmöglichkeiten zu eruieren und zu initiieren.




Juli


Da die Dauer der Corona-Pandemie nicht vorherzusagen ist, wird schweren Herzens beschlossen, die Veranstaltungen zum 25-jährigen Jubiläum abzusagen. Stattdessen will sich der Vorstand zu einem 2. Klausurtag treffen, um die im Februar nicht abschließend bearbeiteten Themen weiter zu erörtern. Hierbei soll es vorrangig um die weitere Aufgabenverteilung und die mittelfristige strategische Ausrichtung des Vereins gehen. Anschließend ist eine kleine Feier mit dem Vorstand, den ehrenamtlichen MitarbeiterInnen und den TherapeutInnen geplant.


Zum 1. Juli öffnet die Kontakt- und Informationsstelle wieder ihre Pforten für Besucher und Betroffene. Hierbei ist von Vorteil, dass schon sehr frühzeitig ein Hygienekonzept verabschiedet wurde zum Schutz der Hilfesuchenden, von denen viele durch die Krebstherapie geschwächt sind. Aber auch viele ehrenamtliche MitarbeiterInnen gehören einer Risikogruppe an und sind somit besonders gefährdet bei einer Corona-Infektion.



August


Am Montag, 17.08.2020 besucht der heimische CDU-Landtagsabgeordnete Andreas Hofmeister unsere Kontakt- und Informationsstelle. Gabi Vitt und Gaby Sauer berichten über die Arbeit des Vereins und sprechen auch die ihrer Meinung nach kritischen Punkte an.




September


Der Schwerpunkt der Vorstandsarbeit liegt im September neben der Sorge um die an Krebs erkrankten Menschen und ihre Angehörigen auf der Verbesserung des Datenschutzkonzeptes, vor allem bei den elektronischen Daten. Hierzu wird Christin Löffert zur Datenschutzbeauftragten bestellt. Sie wird von Rebecca Will aus dem Fachbereich Website und Printmedien unterstützt.


Das Fitness-Center Sportive Woman beabsichtigt, in Kooperation mit der DKNH ab 19.10.2020 Reha Sport speziell für an Brustkrebs erkrankte Frauen anzubieten. Ein sicherlich gutes Angebot, in dessen Verlauf sich Frauen mit ähnlichen Erfahrungen und Problemen austauschen und (sich) gegenseitig unterstützen können. Außerdem hilft Bewegung sowohl dem Körper als auch der Seele. Bewegung steigert die Fitness, baut Muskelmasse auf und wirkt auch gegen Depressionen, Schmerzen oder dem Fatigue-Syndrom, das sich durch ein anhaltendes Gefühl von Müdigkeit, Erschöpfung und Antriebslosigkeit auszeichnet. Außerdem kann Sport nach neuesten Untersuchungen auch vor Rückfällen schützen.
Leider fällt dieses Angebot vorerst auch der Pandemie zum Opfer. Wir hoffen, dass es starten kann, wenn die größte Corona-Gefahr vorüber ist.




Oktober


Der CDU-Bundestagsabgeordnete Markus Koob besucht am 10. Oktober Gabi Vitt und Gaby Sauer in der Kontaktstelle. In einem anregenden Gespräch werden v.a. strukturelle Probleme bei der Versorgung von Krebskranken erörtert, die auf Bundesebene gelöst werden müssen wie beispielsweise nicht ausreichende Bezugsdauer von Krankengeld bei langfristigen Therapien, frühzeitige Verschiebungen von der Kranken- in die Rentenversicherung sowie geringe Erwerbsminderungsrenten vor allem von jungen Betroffenen, Frauen, Selbstständigen und Migranten. Gabi Vitt betont das Ziel, das Bewusstsein für diese Schwierigkeiten Betroffener in der Bevölkerung und in der Politik zu schaffen und zu erhöhen. Herr Koob verspricht, diese Punkte im Gesundheitsministerium zu besprechen. Zur Reduktion von Ausgaben durch selbst zu finanzierende Medikamente bietet er Hilfe bei der Generierung von Spenden der Pharmaindustrie an.


Am 13. Oktober findet die letzte Sitzung in diesem Jahr mit persönlicher Anwesenheit der Vorstands-mitglieder statt. Da nun die Corona-Fallzahlen steigen, wird beschlossen, die Kontakt- und Informationsstelle wieder für den Besucherverkehr zu schließen. Eine persönliche Begegnung ist nur noch nach Terminvereinbarung und unter den ohnehin schon strengen Hygieneregeln möglich, die der Vorstand schon im Frühjahr verabschiedete.


Auch der für den 24. Oktober geplanten zweite Klausurtag und die anschließende kleine Feier mit Vorstand, ehrenamtlichen MitarbeiterInnen und TherapeutInnen zum 25-jährigen Vereinsjubiläum werden abgesagt. Stattdessen wird die Entwicklung und die Arbeit unseres Vereins ausführlich in der Presse dargestellt und somit auf die Situation von Krebskranken und die Hilfemöglichkeiten der DKNH Aufmerksam gemacht. 


An dieser Stelle danken wir insbesondere unserer Pressereferentin und 2. Vorsitzenden Gaby Sauer, die die zahlreichen Kontakte mit Pressevertretern pflegt, Termine wahrnimmt und die Vorlagen für die Presseartikel erarbeitet. Vielen Dank, Gaby, für Deine wertvolle Arbeit!




November


Das Bauamt der Stadt Runkel erteilt die Ausnahmegenehmigung für den Weihnachtsbaumverkauf am 12. Dezember und teilt die zu treffenden Maßnahmen gemäß § 3 Abs. 1 Nr. 1-3 der aktuell gültigen Corona-VO zu dessen Durchführung mit. Da die Umsetzung kein Problem sein dürfte, werden die Planungen weitergeführt.


Der Vorstand beschließt, in diesem Jahr keine Besuche bei von Krebs betroffenen Personen und deren Familien zu machen. Stattdessen senden wir den Betroffenen aus diesem Jahr und diejenigen, die schon früher erkrankten, aber aktuell noch in Behandlung sind, eine Weihnachtskarte mit einem Gutschein, um so den persönlichen Kontakt zu vermeiden. Damit doch noch ein persönlicher Kontakt zu den Betroffenen hergestellt werden kann, erhalten sie einen Anruf, in dem sie nach dem Befinden und aktuellem Hilfebedarf, positiven, aber auch nach negativen Erfahrungen mit der DKNH, Verbesserungswünschen etc. gefragt werden. 




Dezember

Plakat WBV 2020
Plakat WBV 2020


Der Weihnachtsbaumverkauf am 12. Dezember findet in diesem Jahr unter Coronabedingungen statt. Zwar muss das sonst übliche Rahmenprogramm ausfallen, aber die Besucher freuen sich, dass sie überhaupt die Möglichkeit haben auf dem erweiterten Gelände rund um den Raben ihren Baum kaufen zu können. Das größere Platzangebot auf dem Rabenplatz hat sich als positiv erwiesen und sollte, wenn möglich, für die Zukunft beibehalten werden.


Dank des ausgefeilten Hygienekonzepts mit Registrierung und limitierten Einlasses geht der Baumverkauf zügig vonstatten und binnen 3 Stunden ist der letzte der 200 Christbäume verkauft. Die Käufer sind diszipliniert und sehr zufrieden mit dem Hygienemanagement und der Auswahl an Tannenbäumen und freuen sich, dass der Weihnachtsbaumverkauf überhaupt stattfinden konnte.


Im Nachhinein kann man sagen: „Glück gehabt, nächstes Wochenende wäre der Verkauf dem Lockdown zum Opfer gefallen.“ 


Für die super Vorbereitung danken wir vor allem unserem Orga-Team Klaus Linn und Martin Burggraf sowie allen anderen daran Beteiligten. Auch für die Durchführung hatten wir genügend „Personal.“ An dieser Stelle großen Dank an alle helfenden Hände aus den eigenen Reihen und die externen Helfer. Ohne Euch hätten wir eine solche Veranstaltung wie diese nicht stemmen können. – Vielen herzlichen Dank!


Keine Ausgaben haben wir dankenswerter Weise für den Bauzaun und den Gabelstapler. Auch der Stadt Runkel danken wir ganz herzlich für das Entgegenkommen bei der Durchführung und die beiden Fahrzeuge zum Ausfahren der Bäume.


Die Veranstaltung hat uns sehr viel Spaß gemacht und wir freuen uns schon auf den Weihnachtsbaumverkauf im nächsten Jahr, dann wohl hoffentlich wieder unter normalen Bedingungen.






Ilai am 1. Januar 2021 verstorben

Trauerkerze
Foto: Ylloh / Pixabay.com

Am 1. Januar 2021 hat der kleine Ilai den Kampf gegen den Krebs verloren. Unsere aufrichtige Anteilnahme gilt seiner Familie.

Im Namen von Familie Guth danken wir für die zahlreichen Spenden, die Ilai die erforderlichen Maßnahmen gegen den Krebs ermöglichten.

Die Spendenaktion ist beendet. Bitte spenden Sie nicht mehr.




Bundestagsabgeordneter Markus Koob informierte sich in unserer Kontaktstelle

Am 10. November 2020 besuchte der CDU-Bundestagsabgeordnete des Wahlkreises 176 Hochtaunus-Oberlahn, Markus Koob, unsere Kontakt-und Informationsstelle zu einem informellen Gespräch.

Wichtig war Herrn Koob zunächst einmal Grundsätzliches über die Arbeit der Dehrner Krebsnothilfe zu erfahren. Die beiden Vorsitzenden Gabi Vitt und Gaby Sauer konnten ihm einen Überblick bezüglich unserer Hilfestellungen für Krebserkrankte und ihre Angehörigen geben. Zur Beratung unterhält die Krebsnothilfe seit 2004 in der Limburger Altstadt eine Kontakt-und Informationsstelle. Jeden Dienstag und Samstag von 11.00 – 13.00 Uhr, sowie nach vorheriger Terminabsprache, sind dort ehrenamtliche, geschulte Mitarbeiter/innen als Ansprechpartner für die jeweiligen Anliegen tätig.
Festzustellen ist hierbei, dass die Nachfragen nach Unterstützung im Umgang mit Behörden, Kostenträgern, bei Schriftverkehr, beim Ausfüllen von Formularen, etc. deutlich zugenommen haben.

Durch die Erkenntnis, dass Krebserkrankte und ihre Angehörigen nicht nur körperliche Hilfe brauchen, sondern auch seelische und geistige Unterstützung, wurde ein Kompetenzteam aus erfahrenen Psychologen und Therapeuten aus der Region aufgebaut, die bei Bedarf im Auftrag des Vereins tätig werden.

Die Ehrenamtlichen engagieren sich im Bereich Aufklärung und Früherkennung von Krebserkrankungen u.a. durch Informationsveranstaltungen zum „Darmkrebsmonat“ im März, die überall in Deutschland stattfinden.
In Zusammenarbeit mit Pro Familia Limburg wird eine von der DKNH finanzierte Schulung zur Selbstuntersuchung der Brust nach dem MammaCare® Programm angeboten, der bis heute weltweit einzigen wissenschaftlich überprüften Methode zur Schulung der Brustselbstuntersuchung. Sehr wichtig geworden sind die unbürokratischen Hilfestellungen bei finanziellen Engpässen Betroffener oder ihrer Angehörigen.

Aus dieser kurzen Darstellung unserer Vereinsarbeit heraus entwickelte sich ein sehr anregendes Gespräch. Es verlagerte sich vor allem auf strukturelle Probleme bei der Versorgung von Krebskranken, die auf Bundesebene gelöst werden müssen. Dabei geht es beispielsweise um die nicht ausreichende Bezugsdauer von Krankengeld bei langfristigen Therapien, die frühzeitige Verschiebungen von der Kranken- in die Rentenversicherung, geringe Erwerbsminderungsrenten vor allem von jungen Betroffenen, Frauen, Selbstständigen und Migranten. Die dadurch entstehenden finanziellen Engpässe führen die Menschen zu uns.

Gabi Vitt betont, dass es das Ziel sei, das Bewusstsein für diese Schwierigkeiten Betroffener in der Bevölkerung und in der Politik zu schaffen und zu erhöhen. Herr Koob verspricht, diese Punkte im Gesundheitsministerium anzusprechen.
Zur Reduktion von Unkosten für die Betroffenen durch selbst zu finanzierende Medikamente bietet er Hilfe bei der Generierung von Spenden der Pharmaindustrie an. Dazu sind aber zunächst Gespräche mit dem St. Vincenz-Krankenhaus notwendig.

Mit der Zusage, dass er immer ein offenes Ohr für unsere Anliegen habe, und dass er zu unserem Weihnachtsbaumverkauf kommen werde, ging ein interessantes Gespräch zu Ende.




“Einfach da, wenn man uns braucht – seit mehr als 25 Jahren!”

25 Jahre DKNH

Seit ihrer Gründung hat die Dehrner Krebsnothilfe (DKNH) sehr viele Schicksale gesehen. In dieser Zeit konnten etliche von Krebs betroffene Menschen und ihre Angehörigen durch das Engagement vieler Helfer, seien es ehrenamtliche MitarbeiterInnen, TherapeutInnen, Mitglieder oder auch Spender unterstützt werden.

Dass die Arbeit der DKNH so wertvoll ist und honoriert wird, zeigen die zahlreichen Spenden und das Lob durch die Öffentlichkeit. Wir hören immer wieder in Gesprächen mit Verantwortlichen in der Region, aber auch der Bundespolitik, dass „die Aussagen und Einschätzungen eines so renommierten Vereins wie der Dehrner Krebsnothilfe ein hohes Gewicht bei anfallenden Entscheidungen haben“. – Wir arbeiten weiter in diesem Sinne!

All unseren Unterstützern und Helfern in der Vergangenheit und in der Gegenwart wollten wir mit einer zweitägigen Veranstaltung und einem Gottesdienst „Danke schön“ sagen und der Menschen gedenken, die wir verloren haben.
Leider ist alles anders gekommen! So hatten wir die großen Veranstaltungen schon Anfang des Sommers wegen der Corona-Situation abgesagt und uns weiter auf unsere Arbeit konzentriert.

Wir bedanken uns bei allen Unterstützern aufs Allerherzlichste für das „viele Herzblut“ und den Eifer, der im Einsatz für an Krebs erkrankte Menschen und ihre Angehörigen, aber auch für den Verein als solchen gezeigt wurde. Ohne dieses Engagement wären wir nicht das, was wir heute sind.

Gabi Vitt
1. Vorsitzende