Claudia Horst

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Mein Aufgabenbereich

Ich bin selbstständig in eigener Praxis tätig. Schwerpunkt meiner Arbeit ist u.a. die psychosoziale Beratung und therapeutische Begleitung von Kindern und Jugendlichen krebskranker Eltern. Die Ausnahmesituation einer Krebsdiagnose stellt eine Herausforderung für die ganze Familie dar. So tauchen viele zusätzliche Fragen auch in der Rolle als Eltern auf. Daher gilt meine Unterstützung ebenso dem betroffenen Elternteil.
Junge Krebspatientinnen und -patienten trifft Krebs besonders hart. Sie finden direkt nach der Diagnosestellung bei mir Hilfe und Beistand. All diese Aufgaben übernehme ich seit vielen Jahren auch im Auftrag der Dehrner Krebsnothilfe. Leider bleibt es manchmal nicht aus, dass auch Sterbebegleitung und Trauerarbeit zum Thema werden. Hierbei stehe ich insbesondere dem Palliativ-Care-Team und dem Palliativ-Netzwerk Limburg-Weilburg als Ansprechpartnerin zur Verfügung.

Darüber hinaus besteht ein großer Teil meiner Profession in der heilpädagogischen Behandlung und systemisch therapeutischen Unterstützung von Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen mit Lern-, Leistungs- und Prüfungsblockaden, Mobbingerfahrung, sozialer Phobie und Essstörungen.

 

Mein therapeutischer Ansatz

Die Arbeit mit dem jungen Menschen im Kontext seiner Familie liegt mir besonders am Herzen. Die Akzeptanz seines Soseins, seine Einmaligkeit und die Teilnahme an seinen persönlichen Lebensumständen unter Berücksichtigung seiner erschwerten Entwicklungs- und Beziehungsprozesse erklären meinen ganzheitlich orientierten, auf Körper, Geist und Seele bezogenen Arbeitsansatz. Mir geht es um die individuelle Begleitung des Einzelnen und die Aktivierung seiner Selbstheilungskräfte sowie die gezielte Förderung seiner Gesamtpersönlichkeit in seiner jeweiligen Lebenslage. Manchmal genügt ein Wort der Anteilnahme, des Trostes und der Ermutigung. Pädagogisch therapeutische Fragen werden von mir systemisch gesehen, beantwortet und behandelt, indem das Fühlen, Denken und Handeln von Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen innerhalb ihres Lebenszusammenhangs und abhängig von diesem von mir verstanden werden. Interdisziplinäre Zusammenarbeit und der Austausch auf multiprofessioneller Ebene sind mir wichtig, sobald der entwicklungspsychologische Prozess des jungen Menschen dies erforderlich macht.

 

Mein Selbstverständnis

Allen Menschen, die sich mir anvertrauen, begegne ich mit Wertschätzung, dem Respekt vor ihrer Einzigartigkeit, und mit Empathie – dies gilt für Erwachsene ebenso wie für Kinder und Jugendliche. Ich behandle und therapiere keine „Fälle“, sondern begleite und unterstütze diese Menschen auf ihrem Weg.

„Denn der Weg lehrt uns am besten, ans Ziel zu gelangen, und er bereichert uns, während wir ihn zurücklegen.“

Paulo Coelho

Claudia Horst
Systemische Therapeutin, Familientherapeutin (DGSF)
Diplom-Sozialpädagogin, Heilpädagogin
Diplom-Oecotrophologin

Pädagogisch-Therapeutische Praxis:
Franz-Leuninger-Str. 11   |   65553 Limburg-Dietkirchen
Telefon 0 64 31 . 2 88 06 60   |    mobil 01 77 . 5 69 19 87
c.horst[at]gmx.de

Beiträge von Claudia Horst

ClaudiaHorst
Tränen
“Traum und Tränen” – nachgedacht

“Traum und Tränen” – nachgedacht

Wenn es stimmt, dass wir aus Traum und Tränen gemacht sind, dann gehören Traum und Tränen auch zu unserem Leben. Tatsächlich wäre unser Leben nichts ohne unsere Träume. Denn in unseren Träumen sind wir immer schon da, wo wir noch hinwollen, da, wo wir uns hinträumen. Doch Träume können auch wie Seifenblasen zerplatzen. Dann bezahlen wir mit Tränen. Denn es ist zum Weinen, wenn die eigene Wirklichkeit plötzlich alles andere als traumhaft ist.

ClaudiaHorst
Kind - traurig und verzweifelt
Kinder begegnen dem Tod

Kinder begegnen dem Tod

Wenn eine Krebserkrankung trotz Behandlung fortschreitet und die Hoffnung auf Heilung immer kleiner wird, steigt der Belastungspegel in der Familie steil an: Verzweiflung, Wut, Trauer, bedrückte Stimmung und oft völlige Sprachlosigkeit machen sich breit. Auch wenn es sicherlich zu den schwierigsten Aufgaben für Eltern gehört, über das Sterben und den Tod zu sprechen, ist es dennoch wichtig, die Situation beim Namen zu nennen und sie dem Kind zu erklären.

ClaudiaHorst
Nachdenkliche Mutter
Wie sag’ ich’s (m)einem Kind?

Wie sag’ ich’s (m)einem Kind?

Eine Krebserkrankung stellt nicht nur für den Patienten selbst, sondern auch für dessen Familienangehörige eine enorme Belastung dar. Die tiefe Erschütterung der bestehenden Wirklichkeit betrifft die familiäre Wirkung besonders dann, wenn Eltern- und Krankenrolle zusammenfallen. Kinder können krank vor Angst um die Eltern werden! Aufklärung tut Not!

Denn der Weg lehrt uns am besten,
ans Ziel zu gelangen,
und er bereichert uns während wir ihn zurücklegen.

Paulo Coelho

Foto: Petra Dirscherl / pixelio.de

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