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Am 8. Juni ist Welthirntumortag!

8. Juni - Welthirntumortag
8. Juni – Welthirntumortag

Graue Schleife, buntes Programm

Auch 2021 gibt es rund um den 8. Juni Benefizaktionen privater Initiativen und in unterschiedlichen digitalen Formaten viele Informationsangebote. Erfahren Sie hier, welche Kliniken sich mit Live-Chats, virtuellen Sprechstunden oder Informationsvideos am Welthirntumortag beteiligen.
Der Aktionszeitraum erstreckt sich über den gesamten Juni, die Übersicht wird regelmäßig aktualisiert.

Ein Aktionstag zugunsten von Hirntumorpatienten

Gemeinsam Zeichen setzen – diesem Motto hat die Deutsche Hirntumorhilfe den Aktions- und Gedenktag im Jahr 2000 initiiert, um für diese nur wenig bekannte Tumorerkrankung mehr Aufmerksamkeit in der breiten Öffentlichkeit zu gewinnen.

Weil Hirntumoren im Vergleich zu anderen Krebserkrankungen selten sind, werden sie in der Bevölkerung kaum wahrgenommen. Die Diagnose kann jedoch jeden von uns treffen. Allein in Deutschland erkranken jährlich mehr als 8000 Menschen an einem primären Hirntumor. Sehr viel häufiger treten Hirnmetastasen auf, die sich infolge von Lungenkrebs, Brustkrebs oder anderen Krebsleiden entwickeln. Bei Kindern sind Hirntumoren die zweithäufigste Krebserkrankung.

Im Kampf gegen Tumoren des Gehirns werden neurochirurgische Maßnahmen, Chemo- und Strahlentherapie, Immun- und Antikörpertherapie eingesetzt. Doch trotz großer Fortschritte in der medizinischen Behandlung ist Heilung für Patienten mit bösartigen Hirntumoren nach wie vor nur selten möglich, weil die Lokalisation und die Biologie des Tumors die Therapie besonders schwierig macht. Umso wichtiger ist es, Hirntumoren genauer zu erforschen und Behandlungsmöglichkeiten ständig weiterzuentwickeln. Jede kleine wissenschaftliche Innovation ist ein Erfolg im Kampf gegen die Erkrankung und kann helfen, Überlebenschancen und Lebensqualität der Patienten zu verbessern.

Für die Betroffenen selbst ist es wichtig, umfassende und aktuelle Informationen zu erhalten, damit sie angemessen mit ihrer Erkrankung umgehen können und über ihre Therapieoptionen Bescheid wissen. Die Kenntnis der verschiedenen Behandlungsmöglichkeiten kann die psychische Belastung durch die Krankheit verringern, die Überlebenschancen erhöhen.

Der Welthirntumortag soll jedoch nicht nur die breite Öffentlichkeit auf die Situation von Hirntumorpatienten aufmerksam machen und zu Solidarität mit den Betroffenen aufrufen. Er soll auch eine Mahnung an die Verantwortlichen in Politik und Wirtschaft sein, sich ihrer gesellschaftlichen Verantwortung zu stellen.

Nur durch aktive Unterstützung der Forschung und eine verstärkte interdisziplinäre Zusammenarbeit können neue Therapien entwickelt und die Heilungschancen von Hirntumorpatienten verbessert werden. Bis dahin gilt es, sich mit vereinten Kräften dafür einzusetzen, die Lebensqualität der Betroffenen zu steigern, Hoffnung zu schenken, Verbundenheit auszudrücken und gemeinsam Zeichen zu setzen.

Die Graue Schleife als Symbol soll an die Solidarität mit Hirntumorpatienten erinnern und wurde in Anlehnung an die Rote Schleife, das weltweite Zeichen der Solidarität mit HIV-Infizierten und Aids-Kranken, entwickelt. Wer die Graue Schleife trägt, zeigt damit seine Anteilnahme und Verbundenheit mit Menschen, die an einem Hirntumor erkrankt sind.


Weitere Informationen für Hirntumorpatienten und Angehörige

Hirntumor-Forum: Patienten fragen. Experten antworten.
forum.hirntumorhilfe.de

Erste Hilfe: Informationsbroschüren für Glioblastompatienten.
https://www.hirntumorhilfe.de/projekte/glioblastom-info/

HID: Wissenschaftlicher Hirntumor-Informationsdienst.
https://www.hirntumorhilfe.de/projekte/informationsdienst/

IKOS Hirntumor: Info- und Kontaktstelle für Selbsthilfeaktivitäten.
https://www.hirntumorhilfe.de/projekte/selbsthilfe-foerderung/


Quelle: Deutsche Hirntumorhilfe – https://www.hirntumorhilfe.de/




Darmkrebsmonat März

Zum 20. Mal steht der Monat März in ganz Deutschland im Zeichen der Darmkrebsvorsorge.

Flyer Darmkrebs
Flyer Darmkrebs
Einleger Darmkrebsmonat

Alle Personen sollten sich den Empfehlungen der Deutschen Krebshilfe zufolge ab einem bestimmten Alter untersuchen lassen, unabhängig davon, ob Risikofaktoren vorliegen oder nicht. Denn mit dem Alter steigt das Darmkrebsrisiko deutlich an. Nur etwa 10 Prozent der Betroffenen sind zum Zeitpunkt der Diagnose jünger als 55 Jahre.

Zur Effizienz der koloskopischen Darmkrebsvorsorge liegen Hochrechnungen aus einer groß angelegten Studie des deutschen Krebsfrüherkennungs-Programms vor:
Von 2002 bis Ende 2010 sind laut dieser Studie durch die Darmspiegelung rund 100 000 Darmkrebserkrankungen verhindert und weitere rund 50 000 in einem frühen, oft heilbaren Stadium entdeckt worden.

Deutsche Krebshilfe: Bei Frauen und Männern mit einer erblichen Belastung für Darmkrebs außer Stuhl-Blut-Tests und der Darmspiegelung hinaus ein spezielles und engmaschigeres Früherkennungsprogramm sinnvoll sein. – In sechs Zentren des Verbundprojektes „Erblicher Darmkrebs” der Deutschen Krebshilfe.

Jährlich sterben allein in Deutschland 24.317 Menschen an den Folgen einer Darmkrebserkrankung.
Dabei kann man kaum einer anderen Krebsart so leicht vorbeugen.
Durch Vorsorge und Früherkennung könnten nahezu alle Darmkrebsfälle verhindert oder geheilt werden.

Keine Angst vor der Vorsorge!


Weitere Informationen zur Darmkrebsvorsorge erhalten Sie beispielsweise beim Deutschen Krebsforschungszentrum oder auch bei der Felix Burda Stiftung.





Dehrner Krebsnothilfe freut sich über Spende aus Eschhofen

Die beiden Pächter des Clubheims Grün-Weiß Andreas Nattermann (li.) und Björn Becker überreichen eine Spende über 250.- Euro an die erste Vorsitzende der Dehrner Krebsnothilfe Gabi Vitt. Foto: Gaby Sauer


Coranabedingt musste im letzten Jahr der schon zur Tradition gewordene Eschhöfer Weihnachtsmarkt ausfallen. Da viele Eschhöfer daran gewöhnt waren ihren Weihnachtsbaum in Eschhofen zu kaufen, entschlossen sich die neuen Pächter des Clubheims Grün-Weiß kurzfristig den Weihnachtsbaumverkauf am 12.12.2020 durchzuführen.

Andreas Nattermann und Björn Becker hatten das Clubheim im vergangenen Sommer übernommen und wollten es zu einem Treffpunkt für die Sportler und die Bevölkerung entwickeln.

Obwohl auch sie durch die Pandemie ausgebremst wurden, stand für beide fest, dass der Gewinn nicht von ihnen vereinnahmt, sondern einem guten Zweck zugeführt werden sollte. Björn Becker schlug die Dehrner Krebsnothilfe vor und nachdem der Verkauf sehr gut gelaufen war, stockten sie den eingenommenen Betrag von 210,-€ auf 250,- auf.

Darüber konnten sich dann bei einem Besuch im Clubheim in Eschhofen die beiden Vorsitzenden Gabi Vitt und Gaby Sauer freuen. Bei einem Gespräch gaben sie einen Einblick über die Aufgaben und Ziele der Dehrner Krebsnothilfe.




15. Februar: Internationaler Kinderkrebstag

Grafik: Open Clipart-Vectors / pixabay.com

Am 15. Februar ist der internationale Kinderkrebstag, der im Jahr 2002 ins Leben gerufen wurde, um auf krebskranke Kinder und Jugendliche und deren Angehörige aufmerksam zu machen.

Jedes Jahr erkranken in Deutschland rund 510.000 Menschen neu an Krebs, davon rund 2.000 Kinder und Jugendliche. In der Altersgruppe unter 15 Jahren ist Krebs besonders bösartig: Die Tumorzellen vervielfachen sich rasend schnell.
Am häufigsten werden Leukämien (Blutkrebs), Tumoren des Gehirns und des Rückenmarks sowie Lymphknotenkrebs diagnostiziert.

Die Behandlungsmöglichkeiten sind heute beeindruckend: Ein Kind, das vor ca. vier Jahrzehnten die Diagnose Leukämie erhielt, hatte nahezu keine Überlebenschancen. Heute überleben 80 % der jungen Patienten ihre Erkrankung.

Seit 1996 gibt es die Deutsche KinderKrebshilfe. Sie steht Betroffenen mit Rat und Tat zur Seite und engagiert sich bundesweit für die Bekämpfung von Krebserkrankungen im Kindesalter.

Informieren Sie sich auf der Seite der Deutschen Krebshilfe zum internationalen Kinderkrebstag am 15. Februar.

Mit Kindern offen über Krebs sprechen

Kinder spüren, wenn in der Familie Veränderungen auftreten. Auch mit der Diagnose Krebs sollten Sie daher unbedingt mit Ihren Kindern einen behutsamen Weg finden, um sie darüber aufzuklären.

Das erleichtert den Umgang mit der neuen Situation. Findet kein Austausch statt, so füllen Kinder diese Leere mit ihrer Fantasie, Ängsten oder gar Schuldgefühlen.

Kinderbuch „Wie ist das mit dem Krebs?“

Wie ist das mit dem Krebs?
Wie ist das mit dem Krebs? Verlag: Gabriel

Es gibt keine dummen Fragen, wenn jemand Krebs hat. Das ist die Botschaft des Kinderbuchs „Wie ist das mit dem Krebs?“ von Dr. Sarah Herlofsen. Schon lange ist es ihr ein Herzensanliegen, dass Kindern eine Krebserkrankung altersgerecht erklärt wird.

Die Deutsche Krebshilfe hat, passend zum Buch, jetzt auch Animationsfilme entwickelt, und hilft so, Kinder altersgerecht aufzuklären.

Die Krebserkrankung eines Geschwisterkindes, eines Elternteils oder einer anderen erwachsenen Bezugsperson beeinflusst die Lebenssituation von Kindern wesentlich. Rund 50.000 Kinder erleben nach Schätzungen des Robert Koch-Instituts jährlich die Ersterkrankung eines Elternteils.

Von den geplanten zwölf Filmen sind bereits acht realisiert. Sie beantworten die Fragen „Was ist Krebs?“, „Warum hat Mama Krebs?“, „Gibt es ein Mittel gegen Krebs?“, „Kann der Körper den Krebs selber heilen?“, aber auch „Muss ich jetzt immer lieb zu meinem kranken Bruder sein?“. Weitere Filme erklären „Es gibt keine dummen Fragen“ und beschreiben die „Chemotherapie“ sowie die „Strahlen-, Immun- und Stammzelltherapie“.

Bis Ende 2021 werden die letzten vier Filme entstehen zu den Themen „Wann kann ich wieder mit Papa Fußball spielen?“, „Wie lange dauert es, bis der Krebs ganz weg ist?“ sowie „Bin ich anders, weil ich Krebs habe?“. Auch die Frage „Kann man an Krebs sterben?“ wird beantwortet. Aus aktuellem Anlass werden die Deutsche Krebshilfe und Sarah Herlofsen ergänzend zum Buch in den kommenden Monaten auch noch einen Kinderfilm zum Thema „Was passiert eigentlich beim Impfen?“ produzieren.

Die bereits fertiggestellten Filme zum Buch sind im Blog der Deutschen Krebshilfe zu finden unter www.krebshilfe.de/blog/kindern-krebs-erklaeren.


Quellen und weitere Informationen:

https://www.krebshilfe.de/informieren/ueber-krebs/kinderkrebstag/

https://www.krebshilfe.de/blog/kindern-krebs-erklaeren

https://www.openpr.de/news/1204878/15-Februar-2021-Internationaler-Kinderkrebstag.html

https://www.kinderkrebsstiftung.de/15-februar-internationaler-kinderkrebstag




Fußballer liefen für den guten Zweck

Spendenübergabe der FCA Niederbrechen
v.li.: Gabi Vitt, die erste Vorsitzende, nahm sehr erfreut den Scheck von dem Vertreter des FCA Niederbrechen, Aljoscha Fähtz, und dem Vorstandsmitglied der Max Stillger Stiftung, Simon Schneider, entgegen. Foto: Gaby Sauer

Die Fußballer des FCA Niederbrechen haben in den beiden Wochen vor Weihnachten beschlossen, möglichst viele Kilometer zu laufen. Parallel dazu wurden Spender gesucht, die jeden gelaufenen Kilometer mit einem Spendenbetrag belohnen sollten.

Es wurden dann über 40 private und gewerbliche Spender aufgetrieben, mehr als 1.500 Kilometer erlaufen und so am Ende eine Spendensumme von 8.000€ erzielt.


Schon im Vorfeld der Aktion war klar, dass die Spenden verschiedenen Organisationen zugute kommen sollten und die Max Stillger Stiftung die Sportler bei der Spendensammlung und Verteilung unterstützen würde.

Die Dehrner Krebsnothilfe wurde mit 2.500 € begünstigt. Die symbolische Scheckübergabe an die beiden Vereinsvorsitzenden Gabi Vitt und Gaby Sauer erfolgte vor der Limburger Kontaktstelle des Vereins.

Dabei erfuhren sie noch Einiges über den Ablauf der Aktion und wie die einzelnen Mitglieder sich gegenseitig motivierten. Die beiden „Glücksboten“ erfuhren im Gegenzug einiges über die Arbeit der Dehrner Krebsnothilfe und bekamen ein herzliches Dankeschön für ihren Einsatz.




BrustSelbstUntersuchung

Brustselbstuntersuchung
Brustselbstuntersuchung Foto: Mamma Care

Ein Beitrag von Sandra Völpel

Die Brustselbstuntersuchung ist eine erfolgreiche Methode zur Entdeckung des Brustkrebses.
Über 80 % der Fälle von Brustkrebs werden durch Selbstuntersuchungen entdeckt, obwohl nur 27 % aller Frauen ihre Brust allmonatlich untersuchen.


Durch gezieltes Erlernen verschiedener Tasttechniken an naturgetreuen Nachbildungen der Brust in Form von Silikonmodellen mit eingearbeiteten Knoten können die Frauen durch regelmäßige Untersuchung ihrer Brust einen Knoten, geringfügige Veränderungen oder Verdickungen entdecken. 


Viele Frauen kennen das Problem, sie wissen, dass sie regelmäßig ihre Brust abtasten sollten, machen es aber aus verschiedenen Gründen nicht. Sie wissen nicht genau, was und wie sie richtig sollen. Oft werden Frauen durch das Abtasten verunsichert, da sie nicht genau wissen, wie sich Brustgewebe anfühlt bzw. anfühlen sollte. So möchten wir die Frauen für ein gesundes Bewusstsein für die eigene Brust sowie für frühzeitiges Erkennen von Brustveränderungen sensibilisieren.


Diese Methode bietet die Möglichkeit, den Kenntnisstand von Frauen zum Thema „Brustfrüherkennung“ in jeder Altersphase mit oder ohne Erkrankung strukturiert und flächendeckend zu verbessern sowie ihre Autonomie hinsichtlich des angstbesetzten und besorgniserregenden Themas zu stärken.

Daher bieten die pro familia Beratungsstelle in Limburg in Kooperation mit der Dehrner Krebsnothilfe nun schon seit drei Jahren das Präventionsangebot der Brustselbstuntersuchung „Mamma Care“ an.


Auch in diesem Jahr konnten Frauen an vier Terminen an der Brustselbstuntersuchung teilnehmen. Trotz des „Corona Jahres“ waren die Kurse gut besucht. 
Oft kostet es Überwindung, sich mit dem Thema Brustselbstuntersuchung bzw. mit der eigenen Brust zu beschäftigen.
Durch die fachlichen Informationen zu Beginn der Veranstaltung überwinden die Frauen in der Gruppe sehr schnell erste Unsicherheiten und so konnten wir den praktischen Teil in einem guten und geschützten Rahmen durchführen. Den informativen fachlichen Input erleben die Frauen als eine gute Unterstützung, sich gründlich zu informieren. Denn wer über seine ganz persönlichen Risikofaktoren, Früherkennung und Vorbeugung Bescheid weiß, kann das diffuse Gefühl von Bedrohung bei Angst vor einer Krebserkrankung um ein vielfaches minimieren sowie die Risiken realistisch einschätzen. Weiterhin eröffnet es viele neue Möglichkeiten, für die eigene Gesundheit (vor)zusorgen.


Selbstverständlich fanden die Veranstaltungen unter Berücksichtigung aller gegebenen Hygiene-vorschriften statt.
Die Kurse werden von Sandra Völpel, zertifizierte Mamma-Care-Trainerin in der pro familia Beratungsstelle in Limburg durchgeführt.



pro famila Beratungsstelle Limburg

Konrad-Kurzbold-Str. 6 | 65549 Limburg
limburg@profamilia.de | www.profamilia.de | Telefon 0 64 31 . 2 69 20