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Dehrner Krebsnothilfe freut sich über Spende aus Eschhofen

Die beiden Pächter des Clubheims Grün-Weiß Andreas Nattermann (li.) und Björn Becker überreichen eine Spende über 250.- Euro an die erste Vorsitzende der Dehrner Krebsnothilfe Gabi Vitt. Foto: Gaby Sauer


Coranabedingt musste im letzten Jahr der schon zur Tradition gewordene Eschhöfer Weihnachtsmarkt ausfallen. Da viele Eschhöfer daran gewöhnt waren ihren Weihnachtsbaum in Eschhofen zu kaufen, entschlossen sich die neuen Pächter des Clubheims Grün-Weiß kurzfristig den Weihnachtsbaumverkauf am 12.12.2020 durchzuführen.

Andreas Nattermann und Björn Becker hatten das Clubheim im vergangenen Sommer übernommen und wollten es zu einem Treffpunkt für die Sportler und die Bevölkerung entwickeln.

Obwohl auch sie durch die Pandemie ausgebremst wurden, stand für beide fest, dass der Gewinn nicht von ihnen vereinnahmt, sondern einem guten Zweck zugeführt werden sollte. Björn Becker schlug die Dehrner Krebsnothilfe vor und nachdem der Verkauf sehr gut gelaufen war, stockten sie den eingenommenen Betrag von 210,-€ auf 250,- auf.

Darüber konnten sich dann bei einem Besuch im Clubheim in Eschhofen die beiden Vorsitzenden Gabi Vitt und Gaby Sauer freuen. Bei einem Gespräch gaben sie einen Einblick über die Aufgaben und Ziele der Dehrner Krebsnothilfe.




15. Februar: Internationaler Kinderkrebstag

Grafik: Open Clipart-Vectors / pixabay.com

Am 15. Februar ist der internationale Kinderkrebstag, der im Jahr 2002 ins Leben gerufen wurde, um auf krebskranke Kinder und Jugendliche und deren Angehörige aufmerksam zu machen.

Jedes Jahr erkranken in Deutschland rund 510.000 Menschen neu an Krebs, davon rund 2.000 Kinder und Jugendliche. In der Altersgruppe unter 15 Jahren ist Krebs besonders bösartig: Die Tumorzellen vervielfachen sich rasend schnell.
Am häufigsten werden Leukämien (Blutkrebs), Tumoren des Gehirns und des Rückenmarks sowie Lymphknotenkrebs diagnostiziert.

Die Behandlungsmöglichkeiten sind heute beeindruckend: Ein Kind, das vor ca. vier Jahrzehnten die Diagnose Leukämie erhielt, hatte nahezu keine Überlebenschancen. Heute überleben 80 % der jungen Patienten ihre Erkrankung.

Seit 1996 gibt es die Deutsche KinderKrebshilfe. Sie steht Betroffenen mit Rat und Tat zur Seite und engagiert sich bundesweit für die Bekämpfung von Krebserkrankungen im Kindesalter.

Informieren Sie sich auf der Seite der Deutschen Krebshilfe zum internationalen Kinderkrebstag am 15. Februar.

Mit Kindern offen über Krebs sprechen

Kinder spüren, wenn in der Familie Veränderungen auftreten. Auch mit der Diagnose Krebs sollten Sie daher unbedingt mit Ihren Kindern einen behutsamen Weg finden, um sie darüber aufzuklären.

Das erleichtert den Umgang mit der neuen Situation. Findet kein Austausch statt, so füllen Kinder diese Leere mit ihrer Fantasie, Ängsten oder gar Schuldgefühlen.

Kinderbuch „Wie ist das mit dem Krebs?“

Wie ist das mit dem Krebs?
Wie ist das mit dem Krebs? Verlag: Gabriel

Es gibt keine dummen Fragen, wenn jemand Krebs hat. Das ist die Botschaft des Kinderbuchs „Wie ist das mit dem Krebs?“ von Dr. Sarah Herlofsen. Schon lange ist es ihr ein Herzensanliegen, dass Kindern eine Krebserkrankung altersgerecht erklärt wird.

Die Deutsche Krebshilfe hat, passend zum Buch, jetzt auch Animationsfilme entwickelt, und hilft so, Kinder altersgerecht aufzuklären.

Die Krebserkrankung eines Geschwisterkindes, eines Elternteils oder einer anderen erwachsenen Bezugsperson beeinflusst die Lebenssituation von Kindern wesentlich. Rund 50.000 Kinder erleben nach Schätzungen des Robert Koch-Instituts jährlich die Ersterkrankung eines Elternteils.

Von den geplanten zwölf Filmen sind bereits acht realisiert. Sie beantworten die Fragen „Was ist Krebs?“, „Warum hat Mama Krebs?“, „Gibt es ein Mittel gegen Krebs?“, „Kann der Körper den Krebs selber heilen?“, aber auch „Muss ich jetzt immer lieb zu meinem kranken Bruder sein?“. Weitere Filme erklären „Es gibt keine dummen Fragen“ und beschreiben die „Chemotherapie“ sowie die „Strahlen-, Immun- und Stammzelltherapie“.

Bis Ende 2021 werden die letzten vier Filme entstehen zu den Themen „Wann kann ich wieder mit Papa Fußball spielen?“, „Wie lange dauert es, bis der Krebs ganz weg ist?“ sowie „Bin ich anders, weil ich Krebs habe?“. Auch die Frage „Kann man an Krebs sterben?“ wird beantwortet. Aus aktuellem Anlass werden die Deutsche Krebshilfe und Sarah Herlofsen ergänzend zum Buch in den kommenden Monaten auch noch einen Kinderfilm zum Thema „Was passiert eigentlich beim Impfen?“ produzieren.

Die bereits fertiggestellten Filme zum Buch sind im Blog der Deutschen Krebshilfe zu finden unter www.krebshilfe.de/blog/kindern-krebs-erklaeren.


Quellen und weitere Informationen:

https://www.krebshilfe.de/informieren/ueber-krebs/kinderkrebstag/

https://www.krebshilfe.de/blog/kindern-krebs-erklaeren

https://www.openpr.de/news/1204878/15-Februar-2021-Internationaler-Kinderkrebstag.html

https://www.kinderkrebsstiftung.de/15-februar-internationaler-kinderkrebstag




Fußballer liefen für den guten Zweck

Spendenübergabe der FCA Niederbrechen
v.li.: Gabi Vitt, die erste Vorsitzende, nahm sehr erfreut den Scheck von dem Vertreter des FCA Niederbrechen, Aljoscha Fähtz, und dem Vorstandsmitglied der Max Stillger Stiftung, Simon Schneider, entgegen. Foto: Gaby Sauer

Die Fußballer des FCA Niederbrechen haben in den beiden Wochen vor Weihnachten beschlossen, möglichst viele Kilometer zu laufen. Parallel dazu wurden Spender gesucht, die jeden gelaufenen Kilometer mit einem Spendenbetrag belohnen sollten.

Es wurden dann über 40 private und gewerbliche Spender aufgetrieben, mehr als 1.500 Kilometer erlaufen und so am Ende eine Spendensumme von 8.000€ erzielt.


Schon im Vorfeld der Aktion war klar, dass die Spenden verschiedenen Organisationen zugute kommen sollten und die Max Stillger Stiftung die Sportler bei der Spendensammlung und Verteilung unterstützen würde.

Die Dehrner Krebsnothilfe wurde mit 2.500 € begünstigt. Die symbolische Scheckübergabe an die beiden Vereinsvorsitzenden Gabi Vitt und Gaby Sauer erfolgte vor der Limburger Kontaktstelle des Vereins.

Dabei erfuhren sie noch Einiges über den Ablauf der Aktion und wie die einzelnen Mitglieder sich gegenseitig motivierten. Die beiden „Glücksboten“ erfuhren im Gegenzug einiges über die Arbeit der Dehrner Krebsnothilfe und bekamen ein herzliches Dankeschön für ihren Einsatz.




BrustSelbstUntersuchung

Brustselbstuntersuchung
Brustselbstuntersuchung Foto: Mamma Care

Ein Beitrag von Sandra Völpel

Die Brustselbstuntersuchung ist eine erfolgreiche Methode zur Entdeckung des Brustkrebses.
Über 80 % der Fälle von Brustkrebs werden durch Selbstuntersuchungen entdeckt, obwohl nur 27 % aller Frauen ihre Brust allmonatlich untersuchen.


Durch gezieltes Erlernen verschiedener Tasttechniken an naturgetreuen Nachbildungen der Brust in Form von Silikonmodellen mit eingearbeiteten Knoten können die Frauen durch regelmäßige Untersuchung ihrer Brust einen Knoten, geringfügige Veränderungen oder Verdickungen entdecken. 


Viele Frauen kennen das Problem, sie wissen, dass sie regelmäßig ihre Brust abtasten sollten, machen es aber aus verschiedenen Gründen nicht. Sie wissen nicht genau, was und wie sie richtig sollen. Oft werden Frauen durch das Abtasten verunsichert, da sie nicht genau wissen, wie sich Brustgewebe anfühlt bzw. anfühlen sollte. So möchten wir die Frauen für ein gesundes Bewusstsein für die eigene Brust sowie für frühzeitiges Erkennen von Brustveränderungen sensibilisieren.


Diese Methode bietet die Möglichkeit, den Kenntnisstand von Frauen zum Thema „Brustfrüherkennung“ in jeder Altersphase mit oder ohne Erkrankung strukturiert und flächendeckend zu verbessern sowie ihre Autonomie hinsichtlich des angstbesetzten und besorgniserregenden Themas zu stärken.

Daher bieten die pro familia Beratungsstelle in Limburg in Kooperation mit der Dehrner Krebsnothilfe nun schon seit drei Jahren das Präventionsangebot der Brustselbstuntersuchung „Mamma Care“ an.


Auch in diesem Jahr konnten Frauen an vier Terminen an der Brustselbstuntersuchung teilnehmen. Trotz des „Corona Jahres“ waren die Kurse gut besucht. 
Oft kostet es Überwindung, sich mit dem Thema Brustselbstuntersuchung bzw. mit der eigenen Brust zu beschäftigen.
Durch die fachlichen Informationen zu Beginn der Veranstaltung überwinden die Frauen in der Gruppe sehr schnell erste Unsicherheiten und so konnten wir den praktischen Teil in einem guten und geschützten Rahmen durchführen. Den informativen fachlichen Input erleben die Frauen als eine gute Unterstützung, sich gründlich zu informieren. Denn wer über seine ganz persönlichen Risikofaktoren, Früherkennung und Vorbeugung Bescheid weiß, kann das diffuse Gefühl von Bedrohung bei Angst vor einer Krebserkrankung um ein vielfaches minimieren sowie die Risiken realistisch einschätzen. Weiterhin eröffnet es viele neue Möglichkeiten, für die eigene Gesundheit (vor)zusorgen.


Selbstverständlich fanden die Veranstaltungen unter Berücksichtigung aller gegebenen Hygiene-vorschriften statt.
Die Kurse werden von Sandra Völpel, zertifizierte Mamma-Care-Trainerin in der pro familia Beratungsstelle in Limburg durchgeführt.



pro famila Beratungsstelle Limburg

Konrad-Kurzbold-Str. 6 | 65549 Limburg
limburg@profamilia.de | www.profamilia.de | Telefon 0 64 31 . 2 69 20




Weihnachtsbaumverkauf 2020 zum 25. Mal – Kirmesburschen Niedertiefenbach Spenden 250 Euro

Ein Beitrag von Gaby Sauer

Der alljährlich stattfindende Weihnachtsbaumverkauf der Dehrner Krebsnothilfe ist für viele Menschen schon eine liebgewordene Tradition. So hatten sich auch in diesem Jahr schon bereits vor Öffnung des Areals um 9.00 Uhr zahlreiche Menschen eingefunden. 


Da unter den gegebenen Bedingungen eine Schlangenbildung unbedingt zu vermeiden war, freuten sich die Besucher sofort ihren Baum aussuchen zu dürfen. Dies ging auf dem, dank der Stadt Runkel, erweiterten Gelände, rund um den Raben, sehr ruhig vonstatten.


Häufig hörten die Verantwortlichen die Aussage: „Wie schön, dass ihr den Verkauf auch in Corona-Zeiten anbietet.“ Es gab keinerlei Probleme mit dem Umsetzen der Hygienevorschriften, dem Eintragen in Listen und der Beschränkung, dass immer nur 15 Personen zeitgleich aufs Gelände durften. 


Das sonst übliche Rahmenprogramm musste leider ausfallen und so ging der reine Baumverkauf (200 frisch geschlagene Bäume der Firma Gröschen aus Hintermeilingen) relativ zügig über die Bühne. Die Käufer gingen zufrieden mit ihrem Baum nach Hause oder er wurde ihnen, im Umkreis von fünf Kilometern, kostenfrei geliefert. 


Ein besonderes Highlight in diesem Jahr setzten die Kirmesburschen aus Niedertiefenbach. Eine Abordnung überbrachte, als Überraschung, eine Spende von 250 Euro für die Arbeit der Dehrner Krebsnothilfe.

Spendenübergabe der Kirmesburschen aus Niedertiefenbach. Foto: DKNH


Die Vorsitzenden des Vereins, Gabi Vitt und Gaby Sauer, dankten den vier jungen Leuten für ihre großzügige Spende und stellten fest, dass es eine ganz tolle Geste sei, dass junge Menschen diesen Einsatz zeigten. 


Zudem dankte Gabi Vitt allen beteiligten ehrenamtlichen Helfern und der Stadt Runkel. Nur durch diese großartige Gemeinschaftsleistung sei dieser jährliche Weihnachtsbaumverkauf zugunsten krebskranker Menschen und ihrer Angehörigen zu meistern, so Gabi Vitt.





Durch das Jahr 2020

Foto: Gerd Altmann / pixabay.com

Ein Beitrag von Gabi Vitt

Januar

Die Arbeit im Vorstand im Monat Januar ist vor allem geprägt vom Resümee der Bemühungen im Jahr 2019. Hier stehen insbesondere das gute Ergebnis von zwei Spendenaktionen, aber auch der hohe personelle Aufwand und rechtliche Fragestellungen in diesem Zusammenhang im Vordergrund.
An öffentlichen Aktivitäten in 2020 werden u.a. zunächst die Teilnahme an den Limburger Gesundheitstagen im März, die Intensivierung der Zusammenarbeit mit der Akademie für Gesundheitsfachberufe St. Vincenz sowie die Teilnahmen an der Jubiläumsveranstaltung „140 Jahre Café Will“ unter dem Motto „Jubiläum trifft Hochzeit“ im September 2020 besprochen.


Die Planungen für unsere Jubiläumsveranstaltung 25 Jahre Dehrner Krebsnothilfe am 23. und 24. Oktober 2020 laufen auf Hochtouren. Das Organisationsteam brütet über Sponsoren- und Kontaktpersonenlisten, erstellt Anschreiben, ordert den Veranstaltungsort, die Referenten und konkretisiert das Rahmenprogramm.




Februar


Seit 2011 genießen Personen bei Ausübung von gemeinwohlorientierten Tätigkeiten den Schutz durch die gesetzliche Unfallversicherung. Auch für ehrenamtlich Aktive, die eine Tätigkeit ohne Leitungsfunktion ausüben und nicht unter die Zuständigkeit der gesetzlichen Unfallversicherung fallen, hat die Hessische Landesregierung Rahmenverträge zur Unfall- und Haftpflichtversicherung abgeschlossen. 


Nicht versichert sind hingegen Vorstandsmitglieder, die bei der Ausübung ihrer Vorstandstätigkeit oder ihres Weisungsrechts Schäden verursachen. Sie haften im Schadensfall auch persönlich mit ihrem Privatvermögen.


Um auch sie zukünftig zu schützen, wird die Mitgliedschaft bei dem Verein „Deutsches Ehrenamt e.V.“ beschlossen. Er bietet den notwendigen Versicherungsschutz (Vereinshaftpflicht, Vermögens-schadenhaftpflicht, Veranstalterhaftplicht / D&O sowie Rechtsschutz), aber auch Rechtsberatung, steuerrechtliche Beratung sowie umfassendes Wissen rund um das Thema Verein an. 


Am 15. Februar 2020 trifft sich der Vorstand im Workshop „Zukunftswerkstatt“. Hier geht es vor allem um eine Stärken-Schwächen-Analyse des Vereins und die zukünftige Aufgaben-(Ver)teilung im Vorstand.
Die Veranstaltung wird recht positiv bewertet, und da nicht alle Themen abschließend bearbeitet werden können, wird beschlossen, dies auf einem zweiten Klausurtag im Herbst nachzuholen.




März


Bei der DKNH Mitgliederversammlung im Pfarrheim in Dehrn am 10.03.2020 werden viele Vorstandsämter neu besetzt.


Der Vorstand bedauert sehr, dass der bisherige Vorsitzende Andreas Kessler sich aus persönlichen Gründen nicht mehr zur Wahl stellt. Die 2. Vorsitzende Gabi Vitt dankt ihm für die hervorragende Vereinsführung, seine Kollegialität sowie sein außerordentliches Engagement und wünscht ihm alles Gute.

DKNH Vorstand 2020
DKNH Vorstand 2020 (v.l.): Michelle Martun, Christin Löffert, Burkhard Sehr, Jasmin Werle, Gabi Vitt, Dr. Heike Fröhlich, Margret Hähner, Claudia Heine, Gaby Sauer, Shirley Theisen, Klaus Linn, Andreas Alfa und Martin Burggraf (es fehlt Rebecca Will).

Der Vorstand setzt sich nun wie folgt zusammen:
Vorsitzende: Gabi Vitt
Vorsitzende und Pressereferentin: Gaby Sauer
Schatzmeister: Burkhard Sehr
Schriftführerin: Michelle Martun
Leiterin Kontaktstelle: Margret Hähner
Organisationsleiter: Klaus Linn
Beisitzerin (Fachbereich Website und Printmedien): Rebecca Will
Beisitzerin (Fachbereich Mitgliederverwaltung): Jasmin Werle
Beisitzerinnen (Fachbereich neue Medien): Christin Löffert und Shirley Theissen
BeisitzerInnen: Andreas Alfa, Martin Burggraf, Dr. Heike Fröhlich und Claudia Heine
Das Amt der/des Öffentlichkeitsbeauftragten bleibt unbesetzt.


Wir bedanken uns ganz herzlich bei Fa. A&M Service aus Elz, die die Einladungen verschickt und uns dadurch viel Arbeit erspart hat.


Auf der anschließenden konstituierenden Sitzung beschließt der Vorstand aufgrund der momentanen COVID-19-Situation nicht persönlich an den Limburger Gesundheitstagen am 13. und 14. März in der WerkStadt teilzunehmen, sondern nur einen Stand mit Flyern aufzustellen und so über Möglichkeiten zur Vorbeugung und Früherkennung von Darmkrebs sowie unsere Vereinsarbeit zu informieren.


Ebenso wird beschlossen, die Kontaktstelle zu schließen, um sowohl die ehrenamtlichen MitarbeiterInnen, von denen viele einer Risiko-gruppe angehören, als auch die mehrheitlich gefährdeten BesucherInnen vor einer Infektion zu schützen.
Alle anderen geplanten Veranstaltungen im März und April werden abgesagt.




April – Mai

Coronabedingt bleibt die Kontakt- und Informations-stelle geschlossen, so dass es leider nicht möglich ist mit den Betroffenen ihr Anliegen im persönlichen Gespräch zu erörtern. Stattdessen wird versucht, telefonisch Gesprächssituationen zu schaffen, in denen sich die Ratsuchende in ihren oft angsterfüllten Situationen wertgeschätzt, verstanden und gut aufgehoben fühlen. Viele Anfragen gehen auch per E-Mail ein. Diese werden zeitnah bearbeitet und nach Möglichkeiten gesucht, Hilfe zu leisten. 


Hierbei ist wieder festzustellen, dass sehr viel Sensibilität und Konzentration notwendig sind, um die Stimmungen und Befindlichkeiten der Gesprächspartner wahrzunehmen und angemessen darauf zu reagieren. Dass dies in dieser schwierigen Zeit gelingt, verdanken wir insbesondere Margret Hähner und Gaby Sauer, die das Telefon betreuen und den krebskranken Menschen und ihren Angehörigen zur Seite stehen. 


Ebenso danken wir allen unseren TherapeutInnen, die auf Wunsch einen persönlichen Kontakt zu ihren KlientInnen ermöglichen, sei es durch Spaziergängen draußen in der Natur oder auch mit sehr viel Abstand in ihren Praxen.


In der Zeit des Lockdowns fasst der Vorstand anfallende Entscheidungen per Umlaufbeschlüsse und erstellt schriftliche Berichte, um die Vorstandsmitglieder über das Tagesgeschäft zu informieren.


Auch wird ein Hygienekonzept für die Kontaktstelle erarbeitet, das neben dem Wahren von Abstand und Händehygiene die Erfassung der Besucherdaten zur Nachverfolgung des Kontakts beinhaltet und außerdem natürlich das Lüften der Räumlichkeiten sowie die Reinigung und Desinfektion der Gegenstände umfasst, mit denen die Besucher in Kontakt kommen. Für die Erarbeitung des guten Hygienekonzepts sei an dieser Stelle noch einmal unserem Vorstandsmitglied Christin Löffert herzlich gedankt!



Juni


Die Vorstandsmitglieder freuen sich, sich wieder persönlich – natürlich unter Einhaltung der Hygieneregeln – im Clubraum des Bürgerhauses in Dehrn zur monatlichen Vorstandssitzung zu treffen und die Tagesordnungspunkte und sonstigen Angelegenheiten Face-to-Face schnell und ohne langwierige Mailkontakte bearbeiten zu können.


Im Juni finden Gespräche mit Herrn Prof. Dr. Neuhaus, dem Chefarzt der onkologischen Fachdisziplin und Frau Dr. Ober, der Oberärztin der gynäkologischen Abteilung des St. Vincenz-Krankenhauses statt. Von Seiten des Vereins sind die beiden Vorsitzenden Gabi Vitt und Gaby Sauer sowie Martin Burggraf und Christin Löffert daran beteiligt. Ihr Anliegen ist es, die Versorgungssituation von Krebskranken zu erörtern und an der Praxis des Krankenhauses orientierte, gezielte Unterstützungsmöglichkeiten zu eruieren und zu initiieren.




Juli


Da die Dauer der Corona-Pandemie nicht vorherzusagen ist, wird schweren Herzens beschlossen, die Veranstaltungen zum 25-jährigen Jubiläum abzusagen. Stattdessen will sich der Vorstand zu einem 2. Klausurtag treffen, um die im Februar nicht abschließend bearbeiteten Themen weiter zu erörtern. Hierbei soll es vorrangig um die weitere Aufgabenverteilung und die mittelfristige strategische Ausrichtung des Vereins gehen. Anschließend ist eine kleine Feier mit dem Vorstand, den ehrenamtlichen MitarbeiterInnen und den TherapeutInnen geplant.


Zum 1. Juli öffnet die Kontakt- und Informationsstelle wieder ihre Pforten für Besucher und Betroffene. Hierbei ist von Vorteil, dass schon sehr frühzeitig ein Hygienekonzept verabschiedet wurde zum Schutz der Hilfesuchenden, von denen viele durch die Krebstherapie geschwächt sind. Aber auch viele ehrenamtliche MitarbeiterInnen gehören einer Risikogruppe an und sind somit besonders gefährdet bei einer Corona-Infektion.



August


Am Montag, 17.08.2020 besucht der heimische CDU-Landtagsabgeordnete Andreas Hofmeister unsere Kontakt- und Informationsstelle. Gabi Vitt und Gaby Sauer berichten über die Arbeit des Vereins und sprechen auch die ihrer Meinung nach kritischen Punkte an.




September


Der Schwerpunkt der Vorstandsarbeit liegt im September neben der Sorge um die an Krebs erkrankten Menschen und ihre Angehörigen auf der Verbesserung des Datenschutzkonzeptes, vor allem bei den elektronischen Daten. Hierzu wird Christin Löffert zur Datenschutzbeauftragten bestellt. Sie wird von Rebecca Will aus dem Fachbereich Website und Printmedien unterstützt.


Das Fitness-Center Sportive Woman beabsichtigt, in Kooperation mit der DKNH ab 19.10.2020 Reha Sport speziell für an Brustkrebs erkrankte Frauen anzubieten. Ein sicherlich gutes Angebot, in dessen Verlauf sich Frauen mit ähnlichen Erfahrungen und Problemen austauschen und (sich) gegenseitig unterstützen können. Außerdem hilft Bewegung sowohl dem Körper als auch der Seele. Bewegung steigert die Fitness, baut Muskelmasse auf und wirkt auch gegen Depressionen, Schmerzen oder dem Fatigue-Syndrom, das sich durch ein anhaltendes Gefühl von Müdigkeit, Erschöpfung und Antriebslosigkeit auszeichnet. Außerdem kann Sport nach neuesten Untersuchungen auch vor Rückfällen schützen.
Leider fällt dieses Angebot vorerst auch der Pandemie zum Opfer. Wir hoffen, dass es starten kann, wenn die größte Corona-Gefahr vorüber ist.




Oktober


Der CDU-Bundestagsabgeordnete Markus Koob besucht am 10. Oktober Gabi Vitt und Gaby Sauer in der Kontaktstelle. In einem anregenden Gespräch werden v.a. strukturelle Probleme bei der Versorgung von Krebskranken erörtert, die auf Bundesebene gelöst werden müssen wie beispielsweise nicht ausreichende Bezugsdauer von Krankengeld bei langfristigen Therapien, frühzeitige Verschiebungen von der Kranken- in die Rentenversicherung sowie geringe Erwerbsminderungsrenten vor allem von jungen Betroffenen, Frauen, Selbstständigen und Migranten. Gabi Vitt betont das Ziel, das Bewusstsein für diese Schwierigkeiten Betroffener in der Bevölkerung und in der Politik zu schaffen und zu erhöhen. Herr Koob verspricht, diese Punkte im Gesundheitsministerium zu besprechen. Zur Reduktion von Ausgaben durch selbst zu finanzierende Medikamente bietet er Hilfe bei der Generierung von Spenden der Pharmaindustrie an.


Am 13. Oktober findet die letzte Sitzung in diesem Jahr mit persönlicher Anwesenheit der Vorstands-mitglieder statt. Da nun die Corona-Fallzahlen steigen, wird beschlossen, die Kontakt- und Informationsstelle wieder für den Besucherverkehr zu schließen. Eine persönliche Begegnung ist nur noch nach Terminvereinbarung und unter den ohnehin schon strengen Hygieneregeln möglich, die der Vorstand schon im Frühjahr verabschiedete.


Auch der für den 24. Oktober geplanten zweite Klausurtag und die anschließende kleine Feier mit Vorstand, ehrenamtlichen MitarbeiterInnen und TherapeutInnen zum 25-jährigen Vereinsjubiläum werden abgesagt. Stattdessen wird die Entwicklung und die Arbeit unseres Vereins ausführlich in der Presse dargestellt und somit auf die Situation von Krebskranken und die Hilfemöglichkeiten der DKNH Aufmerksam gemacht. 


An dieser Stelle danken wir insbesondere unserer Pressereferentin und 2. Vorsitzenden Gaby Sauer, die die zahlreichen Kontakte mit Pressevertretern pflegt, Termine wahrnimmt und die Vorlagen für die Presseartikel erarbeitet. Vielen Dank, Gaby, für Deine wertvolle Arbeit!




November


Das Bauamt der Stadt Runkel erteilt die Ausnahmegenehmigung für den Weihnachtsbaumverkauf am 12. Dezember und teilt die zu treffenden Maßnahmen gemäß § 3 Abs. 1 Nr. 1-3 der aktuell gültigen Corona-VO zu dessen Durchführung mit. Da die Umsetzung kein Problem sein dürfte, werden die Planungen weitergeführt.


Der Vorstand beschließt, in diesem Jahr keine Besuche bei von Krebs betroffenen Personen und deren Familien zu machen. Stattdessen senden wir den Betroffenen aus diesem Jahr und diejenigen, die schon früher erkrankten, aber aktuell noch in Behandlung sind, eine Weihnachtskarte mit einem Gutschein, um so den persönlichen Kontakt zu vermeiden. Damit doch noch ein persönlicher Kontakt zu den Betroffenen hergestellt werden kann, erhalten sie einen Anruf, in dem sie nach dem Befinden und aktuellem Hilfebedarf, positiven, aber auch nach negativen Erfahrungen mit der DKNH, Verbesserungswünschen etc. gefragt werden. 




Dezember

Plakat WBV 2020
Plakat WBV 2020


Der Weihnachtsbaumverkauf am 12. Dezember findet in diesem Jahr unter Coronabedingungen statt. Zwar muss das sonst übliche Rahmenprogramm ausfallen, aber die Besucher freuen sich, dass sie überhaupt die Möglichkeit haben auf dem erweiterten Gelände rund um den Raben ihren Baum kaufen zu können. Das größere Platzangebot auf dem Rabenplatz hat sich als positiv erwiesen und sollte, wenn möglich, für die Zukunft beibehalten werden.


Dank des ausgefeilten Hygienekonzepts mit Registrierung und limitierten Einlasses geht der Baumverkauf zügig vonstatten und binnen 3 Stunden ist der letzte der 200 Christbäume verkauft. Die Käufer sind diszipliniert und sehr zufrieden mit dem Hygienemanagement und der Auswahl an Tannenbäumen und freuen sich, dass der Weihnachtsbaumverkauf überhaupt stattfinden konnte.


Im Nachhinein kann man sagen: „Glück gehabt, nächstes Wochenende wäre der Verkauf dem Lockdown zum Opfer gefallen.“ 


Für die super Vorbereitung danken wir vor allem unserem Orga-Team Klaus Linn und Martin Burggraf sowie allen anderen daran Beteiligten. Auch für die Durchführung hatten wir genügend „Personal.“ An dieser Stelle großen Dank an alle helfenden Hände aus den eigenen Reihen und die externen Helfer. Ohne Euch hätten wir eine solche Veranstaltung wie diese nicht stemmen können. – Vielen herzlichen Dank!


Keine Ausgaben haben wir dankenswerter Weise für den Bauzaun und den Gabelstapler. Auch der Stadt Runkel danken wir ganz herzlich für das Entgegenkommen bei der Durchführung und die beiden Fahrzeuge zum Ausfahren der Bäume.


Die Veranstaltung hat uns sehr viel Spaß gemacht und wir freuen uns schon auf den Weihnachtsbaumverkauf im nächsten Jahr, dann wohl hoffentlich wieder unter normalen Bedingungen.