Wir sind "einfach da, wenn man uns braucht!"

Dehrner Krebsnothilfe blickt auf arbeitsreiches Jahr zurück

Verein geht mit verjüngtem Vorstand ins Jubiläumsjahr

DKNH Vorstand 2020
DKNH Vorstand 2020

Erste Reihe v.li.: Michelle Martun, Christin Löffert, Jasmin Werle, Margret Hähner, Gaby Sauer, Klaus Linn, Martin Burggraf
Hintere Reihe v.li: Burkhard Sehr, Gabi Vitt, Dr. Heike Fröhlich, Claudia Heine, Shirley Theisen, Andreas Alfa
Es fehlt: Rebecca Will


Der Verein Dehrner Krebsnothilfe ist in Zeiten zunehmender Krebserkrankungen mehr denn je gefragt. Dies machte die zweite Vorsitzende, Gabi Vitt, die die Sitzungsleitung kurzfristig von dem erkrankten ersten Vorsitzenden, Andreas Kessler, übernahm, in ihrem Jahresbericht deutlich. Sie unterteilte den Bericht in drei Gruppen: Bewährtes, Neues und die Zukunft. Zuvor wurde in einer Schweigeminute der Verstorbenen gedacht.

Begonnen hat das Vereinsjahr mit der Teilnahme an den Limburger Gesundheitstagen im März, wo über die Beratung einzelner am Stand auch über den Verein und die Darmkrebsprophylaxe berichtet werden konnte. Erweitert wurde der Rahmen dieser Aktivität durch neue Kontakte zum Weilburger Krankenhaus. Dies führte zur Teilnahme an dem dortigen Stomatag und später stattfindenden Gesundheitstag.

Am 4. Mai wurde auf das 15-jährige Bestehen der Kontakt-und Informationsstelle in Limburg zurückgeblickt, die an zwei Tagen in der Woche geöffnet ist. Sie ist Anlaufstelle für etwa 30 % der an Krebs erkrankten Menschen und ihren Angehörigen, die Kontakt zur Dehrner Krebsnothilfe aufnehmen. Die anderen finden den Weg über das Telefon oder das Internet. Es sind oft Menschen in Ausnahmesituationen, die jemanden brauchen, der ihnen zuhört, Mut macht und Entscheidungshilfen geben kann.

Dies ist das „Kerngeschäft“ des Vereins. „Menschen, die zu uns kommen, stehen im Mittelpunkt, danach ist die Prävention und Aufklärung, dann die Organisation von Bedeutung”, so Vitt. Sie dankte den sehr erfahrenen ehrenamtlichen Mitarbeitern/innen für ihre engagierte Arbeit in der Kontaktstelle.

Im Dezember folgte dann der traditionelle Weihnachtsbaumverkauf vor und im Feuerwehrgerätehaus in Dehrn. Auch hier ein Dank an alle ehrenamtlichen Helfer und Unterstützende jedweder Art.

Die Unterstützung zweier Spendenaktionen, „Mathilda“ und „Leona“ hielten und halten die Vereinsaktiven ganz schön in Atem. Da die Spendenbereitschaft riesig war, hatte der geschäftsführende Vorstand, allen voran Schatzmeister Burkhard Sehr, sehr viel Arbeit mit Buchungen, dem Erstellen und Versenden von Spendenquittungen. Dies wäre ohne den Einsatz weiterer Ehrenamtlicher und der Firma A&M Services aus Elz noch schwerer geworden. Auch hierfür dankte Vitt ganz herzlich.
24 neue Mitglieder gibt es im Verein, davon vier junge Frauen, die bereit sind, im Vorstand mitzuarbeiten. Neue Ideen braucht ein Verein und die Jüngeren sind kompetent im Bereich neuer sozialer Medien, sodass ein Zugang zu diversen Plattformen möglich wurde. Auch die Internetseite wurde von Rebecca Will überarbeitet und moderner gestaltet. Viele Kontakte ergeben sich seither auch über das Kontaktformular im Internet.

Einen Ausblick gab Vitt auf das in diesem Jahr stattfindende 25-jährige Vereinsjubiläum am 23. und 24. Oktober 2020 im Bürgerhaus Dehrn. Unter der Schirmherrschaft von Hessens Ministerpräsident Volker Bouffier werden zahlreiche heimische Künstler sowohl den „unterhaltsamen“ Abend als auch den „akademischen“ Abend unterstützen. Ein ökumenischer Gottesdienst am Samstag, 14.11.2020 in Dehrn rundet die Feierlichkeiten ab.

Die Statistik zeigte auf, dass 71 Personen in der Kontaktstelle vorsprachen, mit den unterschiedlichsten Anliegen. Dies belegt, Beratung und Information sind wichtiger und mehr geworden, da sich auch viele nicht in unserem Sozialsystem auskennen.

Der bisherige erste Vorsitzende, Andreas Kessler, stand nach 6 Jahren Amtszeit aus persönlichen Gründen nicht zur Wiederwahl bereit. Die bisherige zweite Vorsitzende, Gabi Vitt, wurde an seine Stelle gewählt. Zur zweiten Vorsitzenden wurde Gaby Sauer, die das Amt der Pressereferentin bis auf weiteres noch begleiten wird, gewählt.

Neu im Vorstand und zur Schriftführerin gewählt wurde Michelle Martun. Ebenfalls neu dabei und als Beisitzer wurden Christin Löffert, Shirley Theisen, Jasmin Werle und Martin Burggraf in den Vorstand gewählt. In ihren Ämtern turnusgemäß bestätigt wurden Klaus Linn als Organisationsleiter, ebenso die Beisitzer Andreas Alfa, Claudia Heine und Rebecca Will. Letztere insbesondere mit dem Aufgabengebiet Printmedien und Website. Burkhard Sehr, Margret Hähner und Dr. Heike Fröhlich sind noch ein Jahr in ihren Ämtern aktiv bevor auch für sie wieder Wahlen anstehen.
Die Mischung aus jüngeren und älteren Vorstandsmitgliedern lässt alle in eine gute Zukunft des Vereins blicken.




Coronavirus: Was Krebspatienten beachten sollten

Ansteckungsgefahr und Hygienemaßnahmen

In Deutschland breitet sich der Corona-Virus (SARS-CoV-2) weiter aus. Insbesondere Krebspatienten sollten zu ihrem Schutz entsprechende Hygiene- und Verhaltensmaßnahmen beachten – vor allem, wenn ihr Immunsystem geschwächt ist.

Seit Dezember 2019 verbreitet sich das neu entstandene Virus SARS-CoV-2 aus der Familie der Coronaviren. Menschen können sich bei anderen Menschen über eine Tröpfcheninfektion damit anstecken. Eine Impfung gegen das Virus gibt es bislang nicht. Bei Infizierten kann SARS-CoV-2 die Atemwegserkrankung COVID-19 auslösen.

Quelle: www.krebsinformationsdienst.de/aktuelles/2020/news012-coronavirus-ansteckungsgefahr-bei-krebs.php
© 2020 Krebsinformationsdienst, Deutsches Krebsforschungszentrum
0800–420 30 40 oder krebsinformationsdienst@dkfz.de


Informieren Sie sich bitte umfassend:

Auf der Seite des Krebsinformationsdienstes:
https://www.krebsinformationsdienst.de/aktuelles/2020/news012-coronavirus-ansteckungsgefahr-bei-krebs.php
Krebsinformationsdienst, Deutsches Krebsforschungszentrum
Telefon: 0800–420 30 40 oder Mail: krebsinformationsdienst@dkfz.de

Auf der Seite der Deutschen Gesellschaft für Hämatologie und medizinische Onkologie:
https://www.dgho.de/aktuelles/news/news/2020/coronavirus-covid-19-bei-krebspatienten
Telefon: 0 30 – 27 87 60 89 – 0 oder Mail: info@dgho.de




Darmkrebsmonat März

Darmkrebs ist vermeidbar – fast immer!

Flyer Darmkrebs
Flyer Darmkrebs
Einleger Darmkrebsmonat

Alle Personen sollten sich den Empfehlungen der Deutschen Krebshilfe zufolge ab einem bestimmten Alter untersuchen lassen, unabhängig davon, ob Risikofaktoren vorliegen oder nicht. Denn mit dem Alter steigt das Darmkrebsrisiko deutlich an. Nur etwa 10 Prozent der Betroffenen sind zum Zeitpunkt der Diagnose jünger als 55 Jahre.

Zur Effizienz der koloskopischen Darmkrebsvorsorge liegen Hochrechnungen aus einer groß angelegten Studie des deutschen Krebsfrüherkennungs-Programms vor:
Von 2002 bis Ende 2010 sind laut dieser Studie durch die Darmspiegelung rund 100 000 Darmkrebserkrankungen verhindert und weitere rund 50 000 in einem frühen, oft heilbaren Stadium entdeckt worden.

Deutsche Krebshilfe: Bei Frauen und Männern mit einer erblichen Belastung für Darmkrebs außer Stuhl-Blut-Tests und der Darmspiegelung hinaus ein spezielles und engmaschigeres Früherkennungsprogramm sinnvoll sein. – In sechs Zentren des Verbundprojektes „Erblicher Darmkrebs” der Deutschen Krebshilfe.


Weitere Informationen zur Darmkrebsvorsorge erhalten Sie beispielsweise beim Deutschen Krebsforschungszentrum oder auch bei der Felix Burda Stiftung.




Vinzenz Lorger spendet 1000 Euro

Vinzenz Lorger (li.) spendet 1000 Euro an die DKNH
Vinzenz Lorger spendet 1000 Euro

Vinzenz Lorger aus Offheim, der kürzlich seinen 90. Geburtstag beging, hatte selbstlos auf Geschenke verzichtet und um Geldspenden für die Dehrner Krebsnothilfe gebeten. Dabei kam aufgerundet die stattliche Summe von 1000 Euro zusammen.

Der ehemalige Vorsitzende der Krebsnothilfe, Hans-Joachim Kiefer, nahm diese Spende dankbar und erfreut von seinem früheren Kollegen bei der Kreisverwaltung entgegen: „Damit hast du ein sehr gutes Beispiel gegeben, wie man über die eigene Freude nicht die Not von Menschen vergisst, die mit der Krankheit Krebs ein schweres Schicksal getroffen hat.“

Statistisch gesehen wird jeder Dritte im Laufe seines Lebens mit dieser heimtückischen Krankheit konfrontiert – eine erschreckende Entwicklung!

Da eine Krebserkrankung nicht nur den Erkrankten, sondern auch seine gesamte Familie betrifft und vor große Herausforderungen stellt, leistet die Dehrner Krebsnothilfe schnelle und unbürokratische Hilfestellungen,

Insbesondere durch psychoonkologische Erstbetreuung von Betroffenen und Angehörigen durch erfahrene Therapeuten, Entspannungstherapien, finanzielle Unterstützung in durch Krebs entstandenen Notfällen und auch Unterstützung im Umgang mit Behörden und bei Schriftverkehr erfahren die Betroffenen Unterstützung.

Für die so wichtige Prävention werde durch Öffentlichkeitsarbeit und bei Veranstaltungen geworben. Darüber hinaus bestehen auch in der Informations- und Kontaktstelle in der Limburger Altstadt, die dienstags und samstags von 11:00 bis 13:00 Uhr und nach Vereinbarung geöffnet ist, Gesprächsmöglichkeiten und es werden kostenlose Infomaterialien angeboten.

Entsprechend ihrem Wahlspruch „Einfach da, wenn man uns braucht“, ist die Dehrner Krebsnothilfe auch täglich unter der Telefonnummer 0 64 31 – 97 39 14 erreichbar oder auch online unter www.dknh.de.




Der 4. Februar ist Weltkrebstag

Logo Weltkrebstag
Logo Weltkrebstag

Am 4. Februar 2020 feiert der Weltkrebstag sein 20. Jubiläum. Das Motto „ICH BIN UND ICH WERDE“ ruft jeden Einzelnen zum Nachdenken auf: Wer BIN ICH und was WERDE ICH anlässlich des Weltkrebstages zur Bekämpfung von Krebs tun?

Diagnose Krebs

Die Diagnose Krebs verändert nicht nur schlagartig das Leben eines Betroffenen, sondern auch das von Familie und Freunden. Angehörige leiden oft im Stillen: Sie haben Ängste und Sorgen, wollen aber für den Erkrankten stark sein und stellen ihre eigenen Bedürfnisse zurück. „Die Deutsche Krebshilfe unterstützt Krebsbetroffene und ihre Angehörige gleichermaßen“, betont Gerd Nettekoven, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Krebshilfe, anlässlich des Weltkrebstages 2020. „Wir zeigen auf, wo die Familie und andere Bezugspersonen praktische, soziale und psychologische Hilfe finden.“ Zudem setzt sich die Deutsche Krebshilfe dafür ein, dass die Bedürfnisse von Angehörigen in der Öffentlichkeit stärker wahrgenommen werden. 
Quelle: www.krebshilfe.de

Lesen Sie weiter unter: https://www.krebshilfe.de/informieren/presse/pressemitteilungen/weltkrebstag-patient-ist-die-ganze-familie/


Neue Zahlen zum Weltkrebstag 2020

Der Weltkrebstag wird seit 2006 – immer am 4. Februar – global ausgerichtet. Die im Jahr 2000 ausgerufene Initiative wird durch die UICC koordiniert. Ziel dieses Aktionstages ist es, durch größeres Engagement der Öffentlichkeit dauerhafte Wirkung zu erzielen und ein globales Bewusstsein zu schaffen.

Infoseite auf: https://www.gelbe-liste.de/onkologie/zahlen-weltkrebstag-2020


Neue Therapien, die Hoffnung machen

Die Verläufe und Heilungschancen bei Krebs unterscheiden sich je nach Tumorart stark. In Zukunft könnten viele Todesfälle verhindert werden: durch Prävention, Früherkennung und neue Therapieformen.
Quelle: www.tagesschau.de

Infoseite auf: https://www.tagesschau.de/inland/weltkrebstag-erkennung-therapien-101.html


Über Krebs

Wie entsteht Krebs und welche Risikofaktoren gibt es? Was sind die häufigsten Krebsarten und wie werden sie behandelt?

Antworten auf diese und weitere Fragen finden Sie unter https://www.krebshilfe.de/informieren/ueber-krebs/.




Durch das Jahr 2019

Ein Beitrag von Gabi Vitt


Dieser Beitrag ist Teil unseres Jahresrückblicks, den Sie online durchblättern können oder auch downloaden.


Durch das Jahr 2019

Januar

Die Arbeit im Vorstand im Monat Januar ist vor allem geprägt vom Resümee der Bemühungen im Jahr 2018 und der Planung der Aktivitäten in 2019. Hier steht insbesondere die Frage nach der Gewinnung neuer Mitglieder und der „Verjüngung“ der Mitgliederstruktur im Vordergrund. Wichtige Impulse hierzu liefert Herr Brechtel von dragoman – Beratung von gemeinnützigen Organisationen – während einer Info-Veranstaltung am 25. Januar 2019, was uns ermutigt, dieses Thema unter dem Motto „Der beste Weg, die Zukunft vorauszusagen, ist, sie zu gestalten.“ (Willi Brandt) aktiv und öffentlich durch einen Bericht im Jahresbericht 2018 anzugehen.
Aufgrund der positiven Bilanz der Veröffentlichung und Flyeraktion im Hadamarer Blättchen wird beschlossen, diese auf die Gemeinden Dornburg, Waldbrunn und Beselich auszudehnen.



Februar


Es beginnen erste Überlegungen für das 25-jährige Vereinsjubiläum und es wird eine Veranstaltung im Spätherbst 2020 ins Auge gefasst. 
Ebenfalls wird eine Filmvorführung zum Thema „Umgang mit Krebserkrankung“ im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Kirche & Kino“ angedacht, die das Evangelische Dekanat Runkel gemeinsam mit dem Cineplex Limburg durchführt. Hier werden an jedem 2. Sonntag im Monat unterhaltsame Filme gezeigt, die sich mit zentralen Lebensthemen beschäftigen.



März


Am 20. März 2019 findet in der Unterkirche in Lahr ein Arzt-Patienten-Seminar des Kreiskrankenhauses Weilburg statt, an dem Gaby Sauer teilnimmt und den Grundstein legt für eine Intensivierung der Zusammenarbeit. So stößt die DKHN bei den Dozenten auf reges Interesse. Insbesondere wird eine psychoonkologische Betreuung im Krankenhaus durch unsere Therapeuten nachgefragt. Bei darauf folgenden Gesprächen erklären sich alle Therapeuten bereit, eine Behandlung von Patienten mit Krebserkrankungen schon im Kreiskrankenhaus Weilburg zu beginnen. Die Kostenübernahme erfolgt durch die Dehrner Krebsnothilfe.



Wie schon in den letzten Jahren informieren wir auch am 22. und 23. März 2019 im Rahmen der Limburger Gesundheitstage in der WerkStadt wieder über Möglichkeiten zur Vorbeugung und Früherkennung von Darmkrebs und machen auf unsere Vereinsarbeit aufmerksam. Um die Besucher zu Vorsorgeuntersuchungen zu motivieren, überreichen wir insgesamt fast 1.000 Tulpen und Narzissen.




Am 27. März 2019 erreicht uns die Anfrage, ob wir eine Spendenaktion zugunsten der 5-jährigen, an einem Neuroblastom Stadium IV erkrankten, Mathilda Schmidt aus Hintermeilingen dadurch unterstützen würden, dass wir Spenden entgegen nehmen und für diese eine Spendenquittung ausstellen. Die Spenden sollen für eine letzte, sehr teure Behandlung Mathildas in Barcelona verwendet werden, die in Deutschland noch nicht angeboten wird.

April – Juli


Die Spendenaktion für Mathilda hält uns in Atem. Bereits in der 1. Woche gehen mehr als 3.000 Spenden auf unserem Konto ein und die Spendenbereitschaft hält bis in den Herbst an. Es besteht ein sehr hoher Arbeitsaufwand durch die Buchungen, das Erstellen und Versenden der Spendenquittungen bis hin zu Telefonanfragen. Nebenher ist noch das „Alltagsgeschäft“ zu bewältigen und auch die Sorge um die weiteren an Krebs Erkrankten und ihre Angehörigen dürfen nicht aus dem Blick geraten. Dies ist nur durch Aufgabenteilung, gute Organisation und die Mitwirkung aller Vorstandsmitglieder und ehrenamtlichen MitarbeiterInnen möglich. An dieser Stelle ein herzlichen Dankeschön für Euren Einsatz und Euer großartiges Engagement!

Den Spendenquittungen aus dem Einzugsgebiet werden ein von Heike Fröhlich und Rebecca Will erstelltes Dankschreiben und ein Vereinsflyer beigelegt. 
Ebenso bedanken wir uns ganz herzlich bei Fa. A&M Services aus Elz, die im Mai ca. 2.500 Spendenquittungen verschickt und uns dadurch viel Arbeit erspart hat.


Im April können wir ein neues Vorstandsmitglied gewinnen. Shirley Theisen meldet sich bei uns und freut sich auf aktive Mitarbeit in unserem Verein. Wir freuen uns ebenso über die sympathische junge Frau und finden es schön, dass sie jetzt bei uns im Team ist.

Mai


Am 04. Mai 2019 begeht die DKNH das 15-jährige Jubiläum der Kontakt- und Informationsstelle mit einer Feierstunde der aktuell tätigen ehrenamtlichen MitarbeiterInnen sowie dem Vorstand im Weinhaus Schultes in Limburg. Nach dem Mittagessen hören die Anwesenden einen sehr interessanten Fachvortrag unseres Vorstandsmitglieds Dr. Heike Fröhlich zum Thema „Leben mit einer Krebserkrankung – am Beispiel Darmkrebs“. Sehr positiv wird auch die anschließende Möglichkeit zum Gedankenaustausch und geselligen Miteinander in der Kontaktstelle empfunden.



Juni bis August


Neben der Spendenaktion für Mathilda und den Hilfeersuchen von Betroffenen beschäftigen wir uns mit der weiteren Planung des 25-jährigen Vereinsjubiläums und nehmen zahlreiche Termine für Spendenübergaben für Mathilda wahr.
Wir freuen uns mit Mathilda und ihren Eltern, dass genügend Spenden zur Finanzierung der Behandlung eingegangen sind und wünschen ihr viel Glück und guten Erfolg bei ihrer anstrengenden Therapie.



September


Nachdem die Spenden des ersten Kalenderhalbjahres mehrheitlich dem Verwendungszweck Mathilda gewidmet waren und somit nicht für die allgemeine Vereinsarbeit zur Verfügung standen, nimmt das Spenden-aufkommen für unsere Vereinszwecke nun wieder erkennbar zu. Zudem ist es uns nicht nur gelungen, durch die Begleitung der Spendenaktion einen sehr viel höheren Bekanntheitsgrad in der Region zu erreichen, sondern in diesem Jahr bisher schon 20 Neumitglieder zu gewinnen.



Oktober


So können wir denn auch im Oktober gleich drei neue Vorstandsmitglieder in unseren Reihen willkommen heißen. Wir begrüßen Michelle Martun, Christin Löffert und Martin Burggraf ganz herzlich und freuen uns über unseren jungen und sehr kompetenten Zuwachs. Sie werden als Beisitzer in den Vorstand aufgenommen und stellen sich auf der nächsten Mitgliederversammlung zur Wahl. Herzlich Willkommen, Ihr Drei, wir wünschen Euch und uns ein gutes Miteinander und eine konstruktive Zusammenarbeit!!!



Und auch in der Kontaktstelle bekommen wir im Oktober Hilfe: Jasmin Werle berät und unterstützt als ehrenamtliche Mitarbeiterin zusammen mit ihren KollegInnen im persönlichen Kontakt krebskranke Menschen und ihre Angehörigen, die die Räumlichkeiten in der Limburger Altstadt oft in einer akuten, schwierigen Situation aufsuchen. Die junge Frau möchte sich sozial engagieren und sagt, dass sie sich für DKNH entschieden hat, da sie die Arbeit als sehr sinnvoll ansieht. Vielen Dank Jasmin, wir freuen uns auf Dich, Dein Engagement und Deine Ideen!

Um die Zusammenarbeit mit dem Kreiskrankenhaus Weilburg zu intensivieren, vertreten Gaby Sauer, Shirley Theisen, Claudia Heine und Gabi Vitt die DKNH jeweils mit einem Stand am Stomatag und am Weilburger Gesundheitstag im Kreiskrankenhaus Weilburg. Die Arbeit stößt auf sehr großes Interesse seitens der Ärzteschaft, des Pflegepersonals und der Besucher. Es wird vereinbart, die Arbeit der DKHN im Rahmen einer Teambesprechung in 2020 näher vorzustellen.



Am 13. Oktober 2019 wird in einer Kooperation mit dem Evangelischen Dekanat Runkel, dem Cineplex-Kino und der DKNH im Rahmen des Projekts „Kirche & Kino“ der Film „Im Himmel trägt man hohe Schuhe” gezeigt. Neben vielen Kinozuschauern sind auch zahlreiche Vorstandsmitglieder und Therapeuten der DKNH gekommen. Der Film erzählt von einer innigen Frauenfreundschaft, die durch die Brustkrebserkrankung einer der Frauen auf eine harte Probe gestellt wird. Es kommen neben schwarzem Humor auch die vielen Konflikte unbeschönigt zur Sprache, die eine schwere Krankheit mit sich bringt. Im Anschluss an den Sonntagsfilm bleiben sehr viele Zuschauer zum Nachgespräch im Kinosaal. Vorstandsmitglieder wie auch Therapeuten stehen gerne Rede und Antwort bzgl. aufkommender Fragen rund um die Arbeit der DKNH und der Therapeuten.



November


Im November stellt Rebecca Will die neue Homepage der DKHN vor, an der sie lange gebastelt hat. Wir sind alle ganz begeistert angesichts des aktuellen, klar strukturierten und modernen Internetauftritts und danken Rebecca für die vielen, vielen ehrenamtlichen Arbeitsstunden und das Know-how, das darin steckt. Herzlichen Dank, Rebecca!



Anfang November erreicht uns die Anfrage von Leona Michel, auch ihren Spendenaufruf durch die Entgegennahme von Spenden und das Erstellen von Spendenquittungen zu unterstützen. Frau Michel ist seit 2017 an einem Nierenzellkarzinom erkrankt und hat jetzt die Möglichkeit, sich einer Immuntherapie mit unterstützender homöopathischer Therapie zu unterziehen. Die homöopathische Therapie wird allerdings nicht von den Krankenkassen finanziert. Liebe Frau Michel, wir drücken ganz fest die Daumen, dass Sie genügend Spenden für die Finanzierung der Behandlung erhalten und freuen uns darauf, wenn Sie uns berichten, dass die Therapie erfolgreich war.

Dezember


Weihnachtsbaumverkauf am 14. Dezember: Auch in diesem Jahr ist unser Ergebnis des Baumverkaufs ein großer Erfolg: Lediglich drei der 200 Tannenbäume finden keinen Käufer.

Das Limburger Polizeiorchester und die COOLräbchen aus Dehrn sorgen für die musikalische Untermalung, Erbsensuppe, Kaffee, Kuchen und Glühwein für kulinarische Genüsse. Ein besonderes Highlight sind die gebrannten Mandeln von Bernhard Eufinger von der Lubentius-Mandelbrennerei in Dietkirchen. Er bereitet sie frisch zu, sodass sie auch durch ihren Duft wieder zur Advents- und Weihnachtsstimmung beitragen.

Dies hätten wir alles nicht schaffen können ohne die tatkräftige Unterstützung durch die Helfer an der Kuchen- und Suppentheke, die Weihnachtsbäume-Ausfahrer und die Freiwillige Feuerwehr Dehrn. Dafür unser herzlicher Dank!
Unser Dank gilt auch der Stadt Runkel, die uns in diesem Jahr zwei Fahrzeuge zum Ausliefern der Weihnachtsbäume zur Verfügung stellte.Aber natürlich danken wir auch Ihnen, unseren treuen Käufern, die alljährlich zum Weihnachtsbaumverkauf kommen und somit zum Gelingen des guten Ergebnisses beitragen!


Man könnte sagen, das Beste kommt zum Schluss: Jasmin Werle, die uns schon in der Kontaktstelle aktiv unterstützt, möchte auch in die Vorstandsarbeit einsteigen. Sie ist somit die fünfte, die in diesem Jahr in unser Team kommt.