Wir sind "einfach da, wenn man uns braucht!"

OnkoAktiv – Bewegung und Sport bei Krebs

“Bewegungsorientiertes Training für Krebspatienten“

Krebs, eine Diagnose, die den Menschen Angst macht und die von Trauer, manchmal Wut und sehr oft mit Hilflosigkeit begleitet wird!

Hier benötigen die Betroffenen, aber auch ihre Familien und Freunde neben der Unterstützung auch viel Information!

Eine der vielen Unterstützungen leistet auch das Netzwerk OnkoAktiv, dass die Dehrner Krebsnothilfe in ihr Therapieprogramm für unserer Krebspatienten gerne aufgenommen hat und finanziell unterstützt!

Über 700 Studien zeigen, dass körperliches Training für Krebspatienten nicht nur sicher ist, sondern auch effektiv gegen häufige Nebenwirkungen eingesetzt werden kann.

Wir haben daher mit div. Fitnessstudios Kontakt aufgenommen, die sich auch dem Netzwerk OnkoAktiv angeschlossen haben und nach den Richtlinien des Netzwerks Bewegungsangebote anbieten!

Dieses Bewegungsangebot wollen wir unseren Krebspatienten ans Herz legen und mit einer finanziellen Unterstützung fördern!

Sprechen sie uns einfach an,

WIR SIND DA, WENN SIE UNS BRAUCHEN!




40 engagierte Frauen werkeln Mutmach-Geschenke für Krebs- und andere Kranke

"Nette für Nette" - HaJo Kiefer dankt Annette Gebhardt für ihr tolles Engagement.
“Nette für Nette” – HaJo Kiefer dankt Annette Gebhardt für ihr tolles Engagement.

Ein Beitrag von Hans-Joachim Kiefer

Unsere Kontakt- und Informationsstelle bietet – bei näherem Hinsehen – immer mal wieder etwas Neues: So eine Plastikbox, die voller handgearbeiteter Wollmützen und Schals ist, versehen mit liebevoll gestalteten Anhängern mit dem Wunsch „Gute Besserung“.

Woher kommt diese tolle Box? Ein Flyer verweist auf ein „ehrenamtliches Engagement im Goldenen Grund“. Ins Leben gerufen wurde die Initiative 2019 von Annette Gebhardt mit der Intention „anderen, denen es gerade nicht so gut geht, etwas Gutes zu tun“. Inzwischen sind es 40(!) Frauen aller Altersgruppen, meist aus dem Goldenen Grund, Nachbarkreisen und sogar darüber hinaus, die „helfen beim Helfen“ und damit „Gutes tun von Netten für Nette“, wie es der Flyer zum Ausdruck bringt.

„Wir haben alle etwas gemeinsam: Ehrenamtlich und von Herzen werkeln wir – jeder was er kann – gerne mit Wolle und Stoffen und zaubern so Kranken ein Lächeln ins Gesicht.“

Annette Gebhardt

Das kann ich voll und ganz bestätigen: Seit 15 Monaten begleite ich für die DKNH eine Frau, bei der Lungenkrebs mit erheblichen Komplikationen festgestellt wurde. Die wärmende Wollmütze und ein kuscheliger Schal wurden von der Krebskranken überaus erfreut und dankbar angenommen. Nach einem weiteren Chemozyklus, der sie frieren lies, wurde von ihr der Wunsch nach warmen Wollsocken geäußert, der von mir weitergegeben wurde.
Schon einige Tage später brachte Frau Gebhardt nicht nur die gewünschten Socken zu uns in die Kontaktstelle, sondern auch noch zwei Kartons mit einer „bunten Vielfalt an Nützlichem und Therapie unterstützenden Dingen“, die somit an Krebskranke weitergegeben werden können.

Die Gruppe hat inzwischen ihre Angebote sogar ausgedehnt, so auch für Patienten in der Pflege, Frühchen, Demenzkranke, Hospiz- und Palliativstationen und Obdachlose.

Die Ehrenamtlichen möchten mit ihrem guten Tun für Betroffene eine „mentale Stütze sein und wieder etwas Mut schenken, um weiter zu kämpfen und durchzuhalten“.

Unsere zweite Vorsitzende Gaby Sauer und ich dankten Frau Gebhardt stellvertretend für die gesamte Gruppe sehr herzlich für dieses großartige Engagement und überreichten ihr eine Dankkarte mit einer finanziellen Unterstützung und einem immerwährenden Kalender von Dr. Ebo Rau.

Im Namen der DKNH wünschten wir dieser Gruppe, die sich selbstlos für Krebsbetroffene und andere Kranke einsetzt, für ihr so segensreiches Tun, weiterhin viel Kraft!

Wer die Gruppe unterstützen will, kann dies gerne tun, und Wolle und Stoffe in unserer Kontaktstelle während der Öffnungszeiten, dienstags und samstags von 11.00 bis 13.00 Uhr, abgeben.




DKNH bei Flohmarkt auf dem Kalkwerkgelände

Infostand auf dem Flohmarkt auf dem Kalkwerkgelände mit Gaby Sauer
Infostand auf dem Flohmarkt auf dem Kalkwerkgelände mit Gaby Sauer

Auf Initiative des Kultur- und Jugendförderkreis Diez fand im Oktober 2022 ein Flohmarkt auf dem Kalkwerkgelände in Diez statt.

Im Zuge des Brustkrebsmonats Oktober wurde die Dehrner Krebsnothilfe angefragt, einen Stand mit Infomaterialien zu stellen. Auf Nachfrage fand man die Idee gut, auch dem Verein Hospizdienste Limburg Raum zu geben, sich zu präsentieren, da beide Vereine eng zusammen arbeiten.

So kam es, dass Gabi Vitt, erste Vorsitzende der DKNH, und Gaby Sauer, Vorsitzende Hospizdienste Limburg und zweite Vorsitzende DKNH, einen Stand gemeinsam gestalteten und den Besuchern für Informationen zur Verfügung standen.

Die eingegangenen Spenden wurden geteilt, ein herzliches Dankeschön geht an die Veranstalter.

Infostand auf dem Flohmarkt auf dem Kalkwerkgelände mit Gabi Vitt
… und Gabi Vitt




OBI – Weihnachtsspende an die Dehrner Krebsnothilfe

Spendenübergabe OBI an die DKNH

Die Firma OBI in Limburg engagiert sich gerne für wohltätige Zwecke.
Daher wollten die Mitarbeiter des OBI in Limburg ihren Mitmenschen nach diesem schwierigen und turbulenten Jahr etwas zurückgeben, weshalb das Team eine Tombola organisierte. Hier konnten die Mitarbeiter Lose kaufen und dabei viele Preise gewinnen.

Hierbei kam ein Betrag in Höhe von 777€ zusammen. Diesen spendete das OBI-Team Limburg gänzlich an die Dehrner Krebsnothilfe.

Gefragt, wie man auf den Dehrner Verein gekommen sei, hieß es: „Man spricht momentan nur über Corona, darf aber die anderen schwerstkranken Menschen nicht vergessen. Daher habe man sich in diesem Jahr für die Unterstützung dieses Anliegens entschieden.“

Mit dem Überreichen des Jahresberichts der DKNH bedankten sich Gaby Sauer und Martin Burggraf bei Marktleiter Rahel Khanna und seinem Team.


Das Foto zeigt von links vordere Reihe: Hr. Burggraf (Vorstand Dehrner Krebsnothilfe), Hr. Khanna (Marktleiter OBI Limburg), Fr. Sauer (Zweite Vorsitzende Dehrner Krebsnothilfe), Fr. Zuckrigl, Hr. Aydogan
Von links hintere Reihe: Fr. Antl, Hr. Mannel, Hr. Broers, Fr. Braschel, Hr. Dittrich




Am 8. Juni ist Welthirntumortag!

8. Juni - Welthirntumortag
8. Juni – Welthirntumortag

Graue Schleife, buntes Programm

Auch 2021 gibt es rund um den 8. Juni Benefizaktionen privater Initiativen und in unterschiedlichen digitalen Formaten viele Informationsangebote. Erfahren Sie hier, welche Kliniken sich mit Live-Chats, virtuellen Sprechstunden oder Informationsvideos am Welthirntumortag beteiligen.
Der Aktionszeitraum erstreckt sich über den gesamten Juni, die Übersicht wird regelmäßig aktualisiert.

Ein Aktionstag zugunsten von Hirntumorpatienten

Gemeinsam Zeichen setzen – diesem Motto hat die Deutsche Hirntumorhilfe den Aktions- und Gedenktag im Jahr 2000 initiiert, um für diese nur wenig bekannte Tumorerkrankung mehr Aufmerksamkeit in der breiten Öffentlichkeit zu gewinnen.

Weil Hirntumoren im Vergleich zu anderen Krebserkrankungen selten sind, werden sie in der Bevölkerung kaum wahrgenommen. Die Diagnose kann jedoch jeden von uns treffen. Allein in Deutschland erkranken jährlich mehr als 8000 Menschen an einem primären Hirntumor. Sehr viel häufiger treten Hirnmetastasen auf, die sich infolge von Lungenkrebs, Brustkrebs oder anderen Krebsleiden entwickeln. Bei Kindern sind Hirntumoren die zweithäufigste Krebserkrankung.

Im Kampf gegen Tumoren des Gehirns werden neurochirurgische Maßnahmen, Chemo- und Strahlentherapie, Immun- und Antikörpertherapie eingesetzt. Doch trotz großer Fortschritte in der medizinischen Behandlung ist Heilung für Patienten mit bösartigen Hirntumoren nach wie vor nur selten möglich, weil die Lokalisation und die Biologie des Tumors die Therapie besonders schwierig macht. Umso wichtiger ist es, Hirntumoren genauer zu erforschen und Behandlungsmöglichkeiten ständig weiterzuentwickeln. Jede kleine wissenschaftliche Innovation ist ein Erfolg im Kampf gegen die Erkrankung und kann helfen, Überlebenschancen und Lebensqualität der Patienten zu verbessern.

Für die Betroffenen selbst ist es wichtig, umfassende und aktuelle Informationen zu erhalten, damit sie angemessen mit ihrer Erkrankung umgehen können und über ihre Therapieoptionen Bescheid wissen. Die Kenntnis der verschiedenen Behandlungsmöglichkeiten kann die psychische Belastung durch die Krankheit verringern, die Überlebenschancen erhöhen.

Der Welthirntumortag soll jedoch nicht nur die breite Öffentlichkeit auf die Situation von Hirntumorpatienten aufmerksam machen und zu Solidarität mit den Betroffenen aufrufen. Er soll auch eine Mahnung an die Verantwortlichen in Politik und Wirtschaft sein, sich ihrer gesellschaftlichen Verantwortung zu stellen.

Nur durch aktive Unterstützung der Forschung und eine verstärkte interdisziplinäre Zusammenarbeit können neue Therapien entwickelt und die Heilungschancen von Hirntumorpatienten verbessert werden. Bis dahin gilt es, sich mit vereinten Kräften dafür einzusetzen, die Lebensqualität der Betroffenen zu steigern, Hoffnung zu schenken, Verbundenheit auszudrücken und gemeinsam Zeichen zu setzen.

Die Graue Schleife als Symbol soll an die Solidarität mit Hirntumorpatienten erinnern und wurde in Anlehnung an die Rote Schleife, das weltweite Zeichen der Solidarität mit HIV-Infizierten und Aids-Kranken, entwickelt. Wer die Graue Schleife trägt, zeigt damit seine Anteilnahme und Verbundenheit mit Menschen, die an einem Hirntumor erkrankt sind.


Weitere Informationen für Hirntumorpatienten und Angehörige

Hirntumor-Forum: Patienten fragen. Experten antworten.
forum.hirntumorhilfe.de

Erste Hilfe: Informationsbroschüren für Glioblastompatienten.
https://www.hirntumorhilfe.de/projekte/glioblastom-info/

HID: Wissenschaftlicher Hirntumor-Informationsdienst.
https://www.hirntumorhilfe.de/projekte/informationsdienst/

IKOS Hirntumor: Info- und Kontaktstelle für Selbsthilfeaktivitäten.
https://www.hirntumorhilfe.de/projekte/selbsthilfe-foerderung/


Quelle: Deutsche Hirntumorhilfe – https://www.hirntumorhilfe.de/




Dehrner Krebsnothilfe freut sich über Spende aus Eschhofen

Die beiden Pächter des Clubheims Grün-Weiß Andreas Nattermann (li.) und Björn Becker überreichen eine Spende über 250.- Euro an die erste Vorsitzende der Dehrner Krebsnothilfe Gabi Vitt. Foto: Gaby Sauer


Coranabedingt musste im letzten Jahr der schon zur Tradition gewordene Eschhöfer Weihnachtsmarkt ausfallen. Da viele Eschhöfer daran gewöhnt waren ihren Weihnachtsbaum in Eschhofen zu kaufen, entschlossen sich die neuen Pächter des Clubheims Grün-Weiß kurzfristig den Weihnachtsbaumverkauf am 12.12.2020 durchzuführen.

Andreas Nattermann und Björn Becker hatten das Clubheim im vergangenen Sommer übernommen und wollten es zu einem Treffpunkt für die Sportler und die Bevölkerung entwickeln.

Obwohl auch sie durch die Pandemie ausgebremst wurden, stand für beide fest, dass der Gewinn nicht von ihnen vereinnahmt, sondern einem guten Zweck zugeführt werden sollte. Björn Becker schlug die Dehrner Krebsnothilfe vor und nachdem der Verkauf sehr gut gelaufen war, stockten sie den eingenommenen Betrag von 210,-€ auf 250,- auf.

Darüber konnten sich dann bei einem Besuch im Clubheim in Eschhofen die beiden Vorsitzenden Gabi Vitt und Gaby Sauer freuen. Bei einem Gespräch gaben sie einen Einblick über die Aufgaben und Ziele der Dehrner Krebsnothilfe.