Monatlich gestaltete Kurse mit Doris Mill und Dorothee Laux
Der Körper ist die Bühne für unbewusstes seelisches Erleben! Fragen entstehen: Was hat meine Krankheit mit mir zu tun? Warum gerade ich?
Durch die Musik erhalten wir leichteren Zugang zu unseren Gefühlen und lernen sie anders auszudrücken. Eine so schwere Erkrankung zwingt jeden Menschen zum Umdenken. Irgendetwas sollte verändert werden. Die heilsame Wirkung der Kurse kommt ausschließlich durch die innere Bereitschaft zum “Sich selbst Wahrnehmen” zur Entfaltung kommt.
Die emotionale Öffnung durch die Musik, Meditation und diverser Übungen erfolgt durch den Mut zum Hinschauen und die uneingeschränkte Offenheit für die tiefsitzenden Themen. Das Medium “Singen” dient dazu den Körper sofort in Schwingung zu bringen und eigenen Emotionen zu begegnen. Es reicht allein die Bereitschaft zum Singen, “die perfekte Stimme” ist in keinem Fall notwendig. Viele Teilnehmerinnen haben sich darüber im Vorfeld unnötige Gedanken gemacht und haben in den Kursen wider Erwarten sehr positive Erfahrungen gemacht.
Das Gruppenerlebnis in Form von Gesprächen, die einen ehrlichen Austausch ermöglichten, wurden als sehr bereichernd und intensiv empfunden.
Wir möchten diese wertvolle Arbeit gerne noch mehr Menschen zugänglich machen und laden hiermit zum Schnuppern ein. Gerade in dieser besonders schwierigen Zeit kann es entlastend sein, andere Betroffene um sich zu haben und sich auszutauschen. Unser Motto: “WEGE ENTSTEHEN DADURCH, DASS MAN SIE GEHT.”
Die Kurse werden auf Nachfrage teilweise durch die Dehrner Krebsnothilfe unterstützt.
Wissenschaftliche Studien belegen, dass gute soziale Kontakte und Unterstützung durch die Familie den Gesundungsprozess fördern und die Überlebenschancen von schwer erkrankten Menschen erhöhen.
Eine Krise kann eine Familie zusammen schweißen und unerwartete Ressourcen zutage bringen, die sie stärkt und sich näher kommen lässt. Leider ist das aber nicht immer der Fall. Manchmal treiben dramatische Ereignisse auch die Familienmitglieder auseinander, worunter oft alle leiden.
An diesem Punkt setzt systemische Familientherapie ein. Sie hilft diese Dynamik zu verstehen, zu analysieren und ihr entgegenzuwirken.
Im Fall von schweren Erkrankungen belegen wissenschaftliche Studien, dass gute soziale Kontakte und Unterstützung durch die Familie den Gesundungsprozess fördern und die Überlebenschancen erhöhen. Eine Krise, wie z.B. eine Krebserkrankung, kann eine Familie zusammenschweißen und unerwartete Ressourcen zutage bringen, die sie stärkt und sich näher kommen lässt. Leider ist das aber nicht immer der Fall. Manchmal treiben dramatische Ereignisse auch die Familienmitglieder auseinander, worunter oft alle leiden.
Systemische Familientherapie ermöglicht, diese Dynamik zu verstehen, zu analysieren und ihr entgegen zu wirken, so dass die betroffene Familie positive Handlungsfähigkeit (zurück) erlangen kann.
Die Methode In der Maltherapie-Gruppe haben die Patienten die Möglichkeit, je nach Bedürfnis zwischen Kreiden, Fingerfarben, Wasserfarben, Acrylfarben, Ton, etc. zu wählen. In der Regel gestalten die Patienten frei, wir haben jedoch auch die Möglichkeit, mit Musik, Themenvorgaben, Märchen etc., je nach Indikation und Fokus Struktur zu geben beziehungsweise Emotion und Phantasie anzuregen. Kreativität wird gefördert. Selbstwahrnehmung durch Zugang zu inneren Bildern und verdrängten Wünschen und Bedürfnissen wird möglich. Die Form der Gestaltung gibt dem Patienten Hinweise auf seine innere Struktur, auf Blockaden und Ressourcen. Spielerisch kann Zugang zu neuen Bild-Räumen gefunden werden. Mögliche Alternativen können im Sinne eines Probehandelns entwickelt werden. Blockierte Energie kommt in Fluss, neue Wege und Perspektiven werden eröffnet. Der Fokus wird vom Schmerz und Krankheit weg, hin zum kreativen Ausdruck gelenkt.
Für Mal- und Kreativtherapie werden weder Vorkenntnisse noch besondere Begabungen erwartet. Diese Therapie stellt vielmehr eine Möglichkeit bereit, einen persönlichen Ausdruck für die eigenen Gefühle zu finden. Die Therapeutin kann hierbei Anregungen und Hilfestellung geben.
Mal- und Kreativtherapie als heilender Faktor Kinder greifen bei traumatischen Ereignissen, z.B. dem Verlust einer Bezugsperson, intuitiv zu bildhaften Mitteln, um das Erlebnis zu verarbeiten. Beim Zeichnen, Malen und im Spiel mit einfachen, selbst gefertigten Figuren wiederholen sie das Erlebte, tauschen Rollen und drücken ihre Wünsche aus.
Die meisten Erwachsenen haben im Laufe ihrer Entwicklung die Möglichkeit verloren, sich im gestaltenden Tun wieder neu zu erfahren und innerlich zu ordnen. In Zeiten starker innerer Spannung, in Konfliktsituationen und in Lebenskrisen stehen ihnen deshalb nicht genügend Ausdrucksmöglichkeiten zur Verfügung. An die Stelle von natürlichen Gefühlsäußerungen treten dann oft körperliche und seelische Beschwerden. Die befreiende, heilende Wirkung der spontanen Darstellung wird in der Mal- und Kreativtherapie genutzt.
Ziele in der Mal- und Kreativtherapie: • Aktivierung kreativer Kräfte und Stärkung des Selbstausdrucks • Relativierung des häufig überhöhten Leistungsanspruches • Erleben von Entspannung, Freude und Zufriedenheit • Auseinandersetzung mit Schwierigkeiten und Problemen und chronischem Schmerz • Verbesserung der Mitteilungsfähigkeit gegenüber anderen Menschen • Kontakt zu den eigenen Empfindungen herstellen • Verlagerung der Aufmerksamkeit vom Schmerz zum Erleben eigener Ressourcen im kreativen Prozess • Entwicklung von Zukunftsperspektiven und Zielvorstellungen • Stabilisierung der Persönlichkeit • Steigerung des Selbstbewusstseins und Stärkung der eigenen Fähigkeiten Methoden der Mal- und Kreativtherapie • Experimentieren mit Farbe und Ton • Gestalterisches Arbeiten zu vorgegebenen Themen • Geleitete Phantasie und bildnerisches Gestalten • Gruppen- und Einzelarbeit • Freies Malen, Umsetzen innerer Bilder und eigener Ideen • Meditatives Malen
Wenn nach einer Krebserkrankung nichts mehr ist, wie es einmal war
Foto: CFalk/pixelio.de
Wie sag‘ ich’s (m)einem Kind? – Elternschaft und Krebs …
Eine Krebserkrankung stellt nicht nur für den Patienten selbst, sondern auch für dessen Familienangehörige eine enorme Belastung dar. Die tiefe Erschütterung der bestehenden Wirklichkeit betrifft die familiäre Wirkung besonders dann, wenn Eltern- und Krankenrolle zusammenfallen. Kinder können krank vor Angst um die Eltern werden! Aufklärung tut Not!
Wenn ein Elternteil an Krebs erkrankt, ist in einer Familie nichts mehr wie es war…
Arztbesuche, Therapieplanungen – der Alltag hat sich komplett verändert. Die Angst vor der Zukunft beherrscht das Leben der Betroffenen. Als erkrankter Elternteil beschäftigen ihn Fragen wie: Wie viel Zeit bleibt mir noch? Werde ich meine Kinder noch aufwachsen sehen? Kann ich überhaupt – und wenn ja wie lange – meine Aufgaben als Mutter oder Vater noch erfüllen? Er wird mit Fragen konfrontiert wie: Was sollen und dürfen meine Kinder über meine Erkrankung erfahren? Darf ich sie überhaupt damit belasten? Versuche ich sie besser zu schonen? Was sage ich wie – und wann?
Kinder sind Mitbetroffene! – Die Beweggründe meiner Arbeit
Betroffene Eltern, die sich in dieser Situation allein gelassen und überfordert fühlen, möchte ich im Umgang mit diesen Fragestellungen informativ und begleitend unterstützen. Die Erfahrung und wissenschaftliche Untersuchungen haben gezeigt, dass auch Kinder aller Altersgruppen in dieser Lebenslage ganz besonderen Hilfen bedürfen. Die weitere Entwicklung des Kindes kann deutlich negativ beeinflusst werden, wenn auf seine speziellen Probleme nicht eingegangen wird.
Deshalb liegt mir die Arbeit mit dem jungen Menschen im Kontext seiner Familie besonders am Herzen. Ein wichtiger Faktor ist hierbei die Zusammenarbeit mit den Eltern unter Einbeziehung des psychosozialen Umfelds. Darüber hinaus werden die interdisziplinäre Zusammenarbeit und der intensive Austausch auf multiprofessioneller Ebene bedeutsam, sobald der entwicklungspsychologische Prozess des jungen Menschen dies erforderlich macht..
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